Teenager Ausser Kontrolle (Staffel/Season 1)

(A brief summary in English can be found at the bottom of the page.)

Hier kann man meine Eindrucke und meine Erfahrungen als ein Betreuer auf der Turn-About Ranch, und vorallem bei der Verfilmung von “Teenager Ausser Kontrolle-Letzter Ausweg Wilder Westen” lesen.

Diese Website ist selbstverstaendlich keine offiziele Website von der Ranch, von der Sendung, usw.

Mein Wunsch ist das man hier mehr von der Sendung darueber lesen kann, und vielleicht einen kleinen Einblick in den Alltag von Teenager Ausser Kontrolle gewinnen kann.

turn-about-logo.jpg Die Turn-About Ranch befindet sich in Escalante im US Bundesstaat Utah.  Escalante hat circa 900 Einwohner, und ist circa 5 ½ Stunden mit dem Auto suedlich von Salt Lake City entfernt und 5 Stunden suedwestlich von Las Vegas.

Ungefaehr 35 Leute arbeiten auf der Ranch. Die Ranch hat Rinder, Schweine, Pferde, Hunde und Katzen, und ist eine echte Ranch mit Cowboys und Cattle Drives (Viehtrieb), aber die Ranch ist auch eine Art Internat/Schul/Therapiezentrum fuer Jugendlichen.

Das Therapieprogramm dauert circa 90 Tage, und die Jugendlichen sind zwischen 13 und 18 Jahre alt und haben Probleme, unter anderem, mit Drogen, Schulen, den Eltern, Wut, Luegen, usw. Manche muessen entweder auf die Ranch oder in die Jugendstrafanstalt gehen.

Die Jugendlichen arbeiten jeden Tag auf der Farm, sie gehen zur Schule, sie treffen sich mit einem Therapeut, sie reden ueber ihr Leben mit den anderen Jugendlichen in Gruppen, sie lernen die Reitkunst und gehen auf Cattle Drives, Trail Rides, usw.

view-from-apt.jpg Der Blick von Escalante.

gsenm-sign.jpg Escalante liegt an der Grenze zum Grand Staircase-Escalante National Monument. Das Monument ist fast so gross wie Yellowstone National Park, und hat Wald, Wueste, Schluchten, Berge, Seen, Fluesse, usw.

Es ist auch sehr reich an Ruinen, die Ueberreste von Werkzeugen und viele verschiedene Kunstwerke von den Indianern (die Einheimische), die vor tausenden Jahren in diesem Gebiet gewohnt haben. (Fotos von Piktogramme (pictograph) und Felszeichnungen (petroglyph) sieht man weiter unter auf diesem Page.)

Im GSENM gibt es auch Dinosaurierfossilien, und im Twentymile Wash gebiet kann man auch die fossilierten Spuren von den Dinosauriern sehen.

dinosaur-track-area.jpg Twentymile Wash

dinosaur-track.jpg Dinosaurierspuren

prickly-pear.jpg Der prickly pear cactus (Feigenkaktus) waechst hauptsaechlich im  sueden und im westen USAs und in Mexiko. Er ist essbar, und wird imWinter eine sehr schoene Blau-lila Farbe.

stone-circles.jpg Alle Jugendliche auf der Turn-About Ranch fangen mit der Therapie in der Phase “Impact” an. In dieser Phase ist der beruehmte Steinkreis, aber der Sinn hinter der Phase ist viel mehr als nur den ganzen Tag im Dreck zu sitzten.

Hier sind mehr oder weniger die Regeln vom Impact:

  • man kann ohne Erlaubnis den Steinkreis nicht verlassen
  • man darf nicht mit den anderen Jugendlichen reden
  • man muss im Zelt oder im Steinkreis geradesitzen und darf tagsueber nicht schlafen
  • es wird zweimal am Tag auf dem Lagerfeuer heissgekocht, und die Mahlzeiten sind: Fruehstueck-Haferflocken; Mittagessen-Studentenfutter und ein Stueck Obst; und Abendessen-Nudeln
  • mann must die verschiedene Aufgabe fertigschreiben um den Steinkreis zu verlassen und in die zweite Phase aufzusteigen

Der Sinn hinter dieser Phase ist die Jugendliche bekommen viel Zeit darueber nachzudenken alles was sie in ihrem Leben gemacht (oder vielleicht falschgemacht) haben, und in sich hinein zu schauen.

Die meisten Jugendliche auf der Ranch lenken sich mit Drogen, Alkohol, Wut, Ausrasten, Musik, Freunde, usw so stark ab, sie kennen sich selber nicht mehr. Die Wueste und diese Zeit des Schweigens helfen, unter anderem, ihnen nuechtern zu werden, und sie bringen die Jugendliche teilweise an ihren Grenzen damit man ueberhaupt mit einer Therapie anfangen koennen.

Die erste Phase, oder “Impact”, dauert wenigstens drei Tage, und manche Jugendliche schaffen es in drei Tagen raus zu kommen und manche brauchen fuenf, sechs oder sogar sieben Tage.

Wir haben mit den deutschen Jugendlichen die erste Phase von der Therapie in der Wueste gemacht. Normalerweise beginnt die Therapie auf dem Roundycamp, aber ab und zu mal faehrt die Ranch mit den Jugendlichen in die Wueste.

Phase 1 hat im GSENM stattgefunden. Um ganz genau zu sein sind wir auf der Hole-in-the-Rock Road bis zum Red Well Cabin gefahren. Die Ranch pachtet Land von dem Staat fuer die Kuehe (fuer die Winterweide), und dieses Gebiet um die Huette (Red Well Cabin) und die Quelle (Red Well) gehoert dazu.

Als wir in der Wueste anfangs Oktober angekommen seid ist das Wetter sehr angenehm gewesen. Das heisst man konnte tagsueber mit einem T-shirt herumlaufen. Aber kurz dannach hat das Wetter sich sehr schnell geaendert.

marty-and-i.jpg Hier ist ein Foto von Marty und mir. Die Strasse von Escalante bis zu uns in der Wueste ist wegen dem grossen Regensturm nicht mehr befahrbar, und wir versuchen uns per Funk ins Verbindung mit dem Buero zu setzen…leider ohne Erfolg.

road-wash-out.jpg Hier sieht man die einzige Strasse (Hole-in-the-Rock Road) bis zu uns in die Wueste…

roundy-camp-2.jpg

Roundycamp ist wo die Therapie fuer die meisten Jugendliche anfaengt. Hier ist das Motto “back to basics”: das heisst kein Strom und kein fliessendes Wasser, aber dafuer harte Arbeit.


In der zweite Phase koennen die Jugendliche sich einmal in der Woche mit dem Wasser von dem Bach waschen. (Das Wasser wird ja auf dem Kocher geheizt.)


Das Essen ist im Vergleich zu Impact besser geworden, aber bleibt immernoch ziemlich einfach, und wird ohne Salz, Pfeffer, Ketchup, Senf, Zucker, usw. gegessen.


Die Jugendliche muessen zweimal am Tag den verschiedenen Tieren fuettern: Kuehe; Kaelber; Schweine; Pferde; Schafe; Eseln; usw.

more-roundy-cabin.jpg Roundyhuette

roundy-kitchen.jpg Die Kueche

inside-cabin.jpg Die Huette wird von einem Kamin geheizt, und die Jugendliche muessen selber das Holz fuers Feuer hacken. Ein paar mal im Jahr faehrt die Ranch mit den Jugendlichen in die Berge um Baueme zu faellen.

the-beginning-impact-circle.jpg So sieht der Steinkreis auf dem Roundycamp aus. Die Jugendliche in der ersten Phase verbringen ihre Zeit draussen in diesem Kreis egal wie das Wetter ist-Regen, Schnee, Sonnenschein, usw.

Sie kriegen einen alten Schlafsack als eine Art Sitztmatte, und bekommen genugend Kleider um warm zu bleiben. Sie koennen auch ein grosses Lagerfeuer haben.

impact-circles.jpg Am Beginn der Therapie werden alle Jugendliche durchsucht. Natuerlich werden alle Drogen, Zigaretten, MP3 Spieler, usw. weggenommen, denn diese Sachen bringen die Jugendliche nicht weiter mit der Therapie.

Die Kleider werden auch fuer mehr passende Sachen getauscht. Der Sinn dafuer ist zweifach: die Kleider werden bei der Arbeit schmutzig und teilweise kaputt, und die meisten Sachen von den Jugendliche von zu Hause passen ueberhaupt nicht zu dem Leben auf der Farm.

Der andere Grund dafuer ist mehr philosophisch. Kleider und Sachen so wie Piercings, Schmuck, usw. sind eine Art Ablenkung. Man versucht nicht alle die Jugendliche gleich zu machen in dem man diese Sachen wegnimmt, sondern man versucht das die Jugendliche in der Therapie nur sich selbst (das wahre ich) haben.

Die Schuhe werden auch weggenommen, denn die Fluchtgefahr in der ersten Phase ist sehr gross.

me-with-bow-drill.jpg

Eine Aufgabe auf dem Roundycamp ist es selber ein Feuerset zu basteln (Spindel, Bogen, Feuerbrett und Nest), und ein Feuer zu machen.

getting-started-with-bow-drill.jpg

it-is-starting-to-smoke.jpg

blowing-on-the-ember.jpg

fire.jpg Ja, die Betreuer koennen (muessen) auch ein Feuer schaffen.

kids-calf-creek-lunch.jpg Ein teil der Therapie auf der Ranch ist volunteer work (etwa freiwillige Arbeit oder gemeinnutzliche Arbeit). Der Sinn dahinter ist folgendes: wenn man jung ist ist man eher hilfslos und hilft den anderen Menschen und der Gesellschaft nicht. Man bekommt viel aber gibt nicht viel dafuer. Als man erwachsen wird bekommt man die Faehigkeiten (und meiner Meinung nach, das Privileg) der Gesellschaft etwas zurueckzuzahlen. Fuer manche Jugendliche ist die volunteer work auch eine Art Wiedergutmachen. Hier sieht man die Fotos von dem Wanderweg nach Calf Creek Falls.

group-lunch.jpg Mittagspause bei der Arbeit.

Die Jugendliche haben den Wanderweg nach Calf Creek Falls verschoenert, denn die Ranch hat diesen Weg adoptiert.

calf-creek-falls.jpg Lower Calf Creek Falls (126 feet high oder 38,4 m)

5-students-3-counselors.jpg Everyone say, “Cheese!”(Oder schoener gesagt, “Ameisenscheisse!”)

burr-road-trip.jpg Hier sieht man die Aussicht auf Highway 12 ausserhalb von Escalante.

An einem Sonntagnachmittag haben Bettina und ich einen Ausflug mit den Jugendlichen gemacht. Wir sind die beruehmte Highway 12 von Escalante nach Boulder gefahren und sind auch ein Stuck von der Burr Road gefahren.

burr-road-trip2.jpg Road Trip!

bettina-and-i-hike.jpg Bettina und ich in unseren Freizeit.


behind-new-fac2.jpgcircle.jpgcircle-group.jpgcircle-rosa-bettina-i.jpggoat.jpggoat2.jpg

behind-new-fac.jpghands.jpg hands2.jpg Piktogramme und Felszeichnungen von verschiedenen Orten ausserhalb von Escalante.

peek-a-boo-2.jpg 191106-slot-trail-065.jpgslot-canyons-039.jpgslot-canyons-043.jpgslot-canyons-036.jpgslot-canyons-041.jpgslot-canyons-015.jpg Peek-A-Boo and Spooky Slot Canyon

kids.jpgkids2.jpg Wir sind auch hier mit den Jugendlichen gewesen, aber leider ist es in der Sendung nicht vorgekommen.

group-bryce.jpgkris-bryce-photo.jpgbryce-cabin.jpgbryce-vanessa-bettina-and-i.jpgkris-bryce-photo2.jpggina-simon-vanessa.jpg Bryce Canyon

me-cooking.jpggina.jpggroup.jpg Thanksgiving.

cattle-drive-entire-group.jpg cattle-drive-group.jpgkids-with-katie-and-pratt.jpg Cattle Drive.

solo-moon.jpgkris-solo-campfire.jpgsolo-bettina-and-i.jpg Solo.

graduation.jpg Graduation.

kris-cowboy-boot.jpg The End.

This page is intended to give a little insight into my experiences as a counselor at the Turn-About Ranch in Escalante, Utah, in particular in conjunction with the filming of the hit German reality television series “Teenager Ausser Kontrolle-Letzter Ausweg Wilder Westen (teenagers out of control-last resort wild west).

This page is affiliated with neither the Turn-About Ranch nor the RTL television series.

The Turn-About Ranch is located in Escalante, Utah (population 900).  Escalante is approximately 5 ½ hours south of Salt Lake City and 5 hours southwest of Las Vegas, Nevada.

Turn-About employs approximately 35 people, and is a working ranch with cattle, horses, pigs, dogs and cats.

The therapy program at Turn-About lasts approximately 90 days.  The students are between the ages of 13 and 18 and have problems with drugs, alcohol, anger, their parents, school, lying, etc.

Students work each day on the ranch doing chores such as moving cattle between pastures, irrigating, chopping firewood, cleaning their cabins, etc.  In addition to farm work, the students also attend classes, meet with their therapist, work in small groups and take horseback riding lessons.

Escalante is located on the edge of the Grand Staircase-Escalante National Monument.  The monument is almost as large as Yellowstone National Park, and has forest, dessert, rivers, canyons, lakes and mountains.  It is also extremely rich in Native American artifacts.  Pictographs and petroglyphs can be seen throughout the monument.  (These works of art are absolutely breathtaking, and stumbling upon unnamed paintings and carvings on canyon walls while you hike is one of the highlights of traveling in the monument.)

There are also dinosaur fossils in the GSENM and in the area called Twenty-mile Wash you can find fossilized dinosaur tracks in the sandstone.

All students at the Turn-About Ranch begin the therapy in level 1, also known simply as “impact”.  During impact, which lasts a minimum of three days, students spend the entire day sitting inside a stone circle (impact circle).

Here is a brief summary of the rules of impact:

-you cannot leave the circle without permission (i.e. to use the bathroom)

-you cannot speak to the other students

-you must sit upright in the circle and are not allowed to sleep

-you must cook to hot meals a day over a campfire; the meals are: breakfast-oatmeal; lunch-trail mix and a piece of fruit; and dinner-ramen noodles

-you must complete all written assignments before you can leave the circle and start level 2

There are numerous reasons for the nature of level 1, among them being the chance for students to spend time reflecting upon their lives.

Most of the students at the ranch use drugs, alcohol, anger, music, friends, etc. to distract themselves from the outside world and their true inner selves.  The desert, combined with the silence during impact, helps the students to become “sober”.  In addition to that, the atmosphere brings many students to their emotional and physical limits and initiates a foundation upon which a therapy can begin.

We started level 1 with the German kids in the desert of the GSENM, near Redwell Cabin just off the Hole-in-the-Rock Road.  Normally, level 1 begins at the Roundy Camp.

The weather at the beginning of October was very nice.  We spent most of the day in a t-shirt and shorts.  But shortly after arriving at Redwell, the weather took a serious change for the worse.  A severe thunderstorm system moved into our area and we were hit with extremely high winds and torrential rain.  At one point it got so bad that we evacuated the students from their shelters and brought them into the dilapidated cabin that the staff and film crew had been using as a makeshift base camp.

The rains also caused flashfloods that washed out the Hole-in-the-Rock Road.  With no cell phone or radio reception, we were at the mercy of the remaining staff in Escalante to come and rescue us.  We ended up staying two extra days in the desert while the Escalante highway dept. fixed, and sometimes even rerouted, the road.

Roundy Camp is situated inside a beautiful canyon, just up the road a few miles from the main buildings of Turn-About.  The motto here is “back-to-basics”.  And with no running water or electricity, it is quite impossible to not live the motto.  During level 2, which for the German teenagers took place at Roundy, the students are allowed one shower per week.  The water is fetched from the nearby stream and is heated over a stove.

The food during level 2 is a bit better, yet salt, pepper, sugar, ketchup, etc. are still verboten.

There are specific chores that need to be done at Roundy.  This includes chopping, hauling and stacking wood for the fire; feeding the horses, chickens, pigs, sheep, etc.; fetching water to wash the dishes; and cleaning the cabin.

Upon arriving at Turn-About, all the students are searched for drugs and weapons.  In addition to this, all jewelry, accessories, mp3 players, piercings and street clothes are removed.  They are then given simple and identical clothing that is more suitable for working outside and being around horses.  Furthermore, it prevents the students from using their clothing, piercings and accessories as a distraction during the therapy.

Shoes are taken away from the students while they are in level 1 due to the risk of running away.  (The students are given appropriate footwear such as boot liners in the winter months.)

One of the assignments at Roundy is to gather a fire set (board, spindle, bow and palm rock) and to successfully make a fire.  This is an excellent assignment for the students in which they learn a lot about themselves.  There is also an overwhelming sense of accomplishment and pride when one creates fire simply from objects found in nature.

Another part of the therapy at Turn-About is volunteer work.  The ranch maintains the hiking trail to Calf Creek Falls and cleans a stretch of the highway leading out of Escalante, among other things.

We took the German teenagers to the Spooky and Peek-a-boo slot canyons in the GSENM, just off of the Hole-in-the-rock Road.  These slots are super cool and the students had an awesome time exploring them.

We also took the students, minus Daniel and Gerrit due to behavior, on a special overnight trip to Bryce Canyon.  Bryce is absolutely breathtaking, and I am sure that these students will never forget the time that we spent there.

The students, Bettina and I cooked Thanksgiving dinner for the camera crew.  Everything was there-turkey, mashed potatoes, gravy, pies, etc.  It was a wonderful celebration, and finally gave the students a chance to interact with the crew on a more relaxed and informal basis.

Shortly before graduating, the students went on a two-day cattle drive.  We drove the cattle to the area that they spend the winter grazing in the GSENM.  The students really worked hard together and did a great job moving the cattle.  We tried to re-integrate Gerrit back into the group during the cattle drive after he had spent a great deal of time isolated from them and surrounded by teenagers from the States (Gerrit spoke very little English), but this proved to be a major mistake.  He immediately slid back into his old habits and was unwilling to follow the simplest of tasks.

The students’ parents came back to Escalante for the graduation ceremony.  For me it was bittersweet: it was wonderful celebrating their success and wishing them all the best for the future, yet it was very difficult saying goodbye to them after spending such an intense time with them.


5 Responses to “Teenager Ausser Kontrolle (Staffel/Season 1)”

  1. Ich bin selbst angehende erzieherin, und habe vor den Weg einzuschlagen, den ihr bereits eingeschlagen habt.
    Allerdings bin ich doch hin und wieder schockiert was ihr für Maßnahmen an den Tag setzt. Ich ar selbst langezeit ein Problemkind, nicht so extrem, aber auch schon schwer. Ich frage mich wirklich ob es so toll ist die Würde eines Menschen und den Eigenen will, das ganze Ich SO bloß zu stellen im Fernsehen. Ich meine es gibt doch andere Mittel und Wege. Oder?

  2. Das es im TV zu sehen ist, ist der DEAL und es ist nru ein kleiner teild er therapie was auch immer wieder gesagt. wenn die jugendlichen nciht dort wären würden sie in unserem deutschensystem verloren gehen und irgendwann im knast laden. und manchmal brauchen jugenliche die so grenzenlos sind ebend Grenzen! und das muss man ihnen ganz deutlich zeigen.

    zumal die immer nur reaktion auf aktionen der kids sind.
    ich find es gut das man ihnen so auf den weg helfen kann nut leider kann man nicht genug jugendlichen oder jungen erwachsenen sowas ermöglichen…

  3. Sicher, ich kann es nachvollziehen das Eltern wirklich am Ende mit den Kindern, und ihren Verhaltensweisen sind. Ich war auch eigentlich soweit ganz begeißtert als ich die ersten Folgen sah. Zwischenzeitlich musste ich aber wirklich den Kopf schütteln. Denn eine gewisse würde haben Menschen, und auch wenn sie noch so ”Schwer erziehbar ” sind. Ich finde einfach das es echt zuweit geht, und das teilweise nichts mehr mit Erziehung zu tun hat. Ich habe selbst einen sehr Verhaltensauffälligen Neffen. Allerdings glaube ich nicht das den Kindern geholfen ist wenn sie gezwungen werden ihr denken und fühlen abzulegen.
    Ich habe grade diese Staffel besonders auffällig verfolgt, und bin der Meinung das die Erziehungsmaßnahmen teilweise genauso scheusslich sind wie die Verhaltensweisen, und man Kinder, egal in welchem alter, auch wenn sie nahe an der Schwelle des Erwachsenseins fast überschritten haben, nicht zwingen kann über seine Gefühle zu reden, und mit einem Solo – das Kind absolut von allem abzuschotten – drohen muss. Das zieht das Erzieherbild total in den Dreck – tut mir leid ich kann es nicht anders ausdrücken.

  4. Hallo!
    Ich interessiere mich gerade im Rahmen meines Studiums für Projekte wie eures. Natürlich bin ich auch gegen eine medial aufbereitete Darstellung, besonders, wenn nur Teile der Therapie geschickt zusammengeschnitten sind, um die Sensationslust zu befriedigen und quotenreiches Edutainment zu betreiben. Oft kommt hier der wahre Erziehergedanke nur verklärt über den Bildschirm und die konfrontativ-pädagogischen Elemente werden nur unzureichend erklärt.
    Durch die Serie kann ich mir jedenfalls kein Urteil erlauben, ob die Methoden dazu dienen, den Willen und die Persönlichkeit der Jugendlichen zu brechen und dann neu zu formen, oder ob sie, wie im Konzept verankert, dazu dienen, die wahre Persönlichkeit frei zu legen…
    Ich begrüsse es jedenfalls, dass diese Art pädagogischer Hilfe mehr und mehr an Ansehen gewinnt und den bisherigen Schätzungen und wenigen Studien nach zu urteilen sprechen auch die Erfolge für sich.
    Dennoch würde mich interessieren, ob in das Therapiekonzept auch eine Zeit der Nachbereitung eingeplant ist?
    Gerade für Jugendliche, die aus einem anderen Land kommen scheint mir das wichtig!
    Es ist sicherlich kein schöner Erlebnisurlaub für die Kids aber was ist, wenn sie wieder in ihre kaputten Familien und ressourcenarmen Umgebungen in ihre Heimatkultur zurückkehren, wo sie wieder mit altem Verhalten und gleichem Alltag konfrontiert werden?

  5. […] My personal photos of Southern Utah can be found here. […]

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