Teenager Ausser Kontrolle (Kommentare/Comments)

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Mich wuerde interessiern wie ihr “Teenager Außer Kontrolle-Letzter Ausweg Wilder Westen” findet.

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68 Responses to “Teenager Ausser Kontrolle (Kommentare/Comments)”

  1. Hallo Kris,
    Mit großen Interesse verfolge ich Eure Sendung bei RTL. Ich selbst befinde mich in der Ausbildung zum staatlich anerkanntem Jugend u. Heimerzieher an der Bundeswehrfachschule in Karlsruhe. Dies kommt daher, dass ich 15 jahre bei der Bundeswehr war und nun ausscheide.Alle in unserer Klasse reden natürlich über Eure Sendung und der Großteil findet Eure Methoden genau richtig.

    Gruß Daniel

  2. Hy Kris,
    habe gestern die Ausstrahlung von “Teenager außer Kontrolle” mit größtem Interesse verfolgt & fand sie realtiv super.
    Toll finde ich dass die Teenager auch nach der Sendung eine Betreuung von diversen Organisationen bekommen werden.

    Schade finde ich, das es in Österreich keine ähnlichen Einrichtungen gibt..

    Ausserdem ist dieses Programm extrem teuer für Alleinerzieherinen..

    Lieben Gruß aus Wien

    Zorica

  3. Echt supiiiiiii!
    Das Betreur-Team ist klasse. Kris ich liebe deinen Akzent ;-P
    Bin schon auf die kommenden Sendungen gespannt.

    byaaaaaaahhhh

  4. Hi Kris,

    sorry, aber die Methoden dieser Therapie sind meines Erachtens fern von jeder Sinnhaftigkeit. Hier werden die Jugendlichen lediglich im Fernsehen mit ihren Verhaltensmustern vorgeführt. Erzähl mal was aus den 6 Teenies von Staffel 1 passiert ist???

    @zorica: Natürlich gibt es in Österreich solche Programme, z.B. LSB in Kärnten, Netz in Tirol oder IFS in Vorarlberg. Das Mag11 in Wien unterstützt solche Maßnahmen nicht, da die Kids aus Angst sich den Methoden unterwerfen, nach den paar Monaten in der Wüste fallen sie wieder in alte Muster. Nachvollziehbar!

  5. Hey Kris,
    wenn du nicht solange warten willst bis die Sendung bei uns gelaufen ist, dann schau doch mal unter folgendem Link:
    http://rtl-now.rtl.de/teenager.php
    dort kann man sich die schon gelaufenen Folgen anschauen.
    Gruß Fabian
    P.S.: Tolles Programm, schade, dass es sowas nicht für alle verhaltensauffälligen Jugendliche gibt.

  6. Hallo,
    die bisher zwei ausgestrahlten Folgen der neuen Staffel habe ich mir angesehen und frage mich, welches Erziehungsziel Sie eigentlich verfolgen. Ist es ein Guantanamo für schwer erziehbare Jugendliche? Was soll aus den jungen Leuten werden, Menschen die sich keiner Macht entgegenstellen? Widerspruchslose, funktionierende Mitglieder einer Gesellschaft die keinen Widerspruch duldet? Indem man Menschen, Kinder, Jugendliche entwürdigt, ihnen alle Rechte nimmt und sie u. U. auch mit körperlicher Gewalt zwingt Autoritäten anzuerkennen erzieht man keine selbstständig denkenden Menschen! “Menschen, die blind in Kollektive sich einordnen, machen sich selber schon zu etwas wie Material, löschen sich als selbstbestimmte Wesen aus” (Adorno: Erziehung zur Mündigkeit).
    Schon Immanuel Kant hat geschrieben: “Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen” (I. Kant: Was ist Aufklärung). In Ihrem Programm wird genau das Gegenteil praktiziert! Es wird nicht gefragt, warum die Jugendlichen so geworden sind, haben vielleicht auch die Eltern einen Teil dazu beigetragen, wie sind die gesellschaftlichen Verhältnisse usw. Anstatt die Jugendlichen zu stärken und durch Einsicht zu einem anderen Verhalten zu veranlassen, sie zu selbstbestimmten Handeln zu erziehen, werden sie zu unmündigen, alle Autoritäten anerkennenden Robotern erzogen! Das hatten wir in Deutschland bereits einmal und was daraus geworden ist, kann man in jedem Geschichtsbuch nachlesen!
    Gruß
    Diplom-Pädagogin
    B. Juhls

  7. Da kann ich mich nur meiner Vorrednerin anschliessen; solche u.a. Formate wie bspw. “das Model und der Freak” sind nur mehr menschenverachtend: nach Drehbuch werden Menschen ausgestellt und inszeniert, das ist einfach nur widerlich. Ich mache keinen Unterschied mehr zwischen verschiedenen (Privat-)Sendern. Egal ob Talkshow, Beratungs-, Styling- und Einrichtungsformate, der Inhalt bleibt sich trotz “vielversprechender” Verpackung immer gleich: gar der Titel der befragten Sendung weist darauf hin, dass nicht Ihr zweifelhaftes Therapiekonzept den Inhalt der Sendung ausmachen soll; es handelt sich vielmehr um eine Fleischschau, um ein Gemetzel der lustigen Art. “Teenager ausser Kontrolle”, wer geilt sich daran denn nicht auf? Der Titel ist Programm, da hilft es auch nichts, wenn Sie auf Ihrer Homepage Ihr zusammengeschustertes Therapiekonzept verteidigen, denn das interessiert letztendlich niemanden. Trotzdem halte ich es für höchst verwerflich und möchte noch einmal auf das treffende Zitat meiner Vorrednerin hinweisen. Worauf stützt sich Ihr Konzept? Ist es am Ende ein Produkt Ihres eigenen Unvermögens, sich ohne “Führung” Ihres Verstandes zu bedienen?
    Das täte mich mal interessieren.

  8. Hi,
    auch ich möchte mich hier gern einmal zu Wort melden. Ich habe mich ein wenig über dieses Therapieprogramm kundig gemacht und ich muss ehrlich sagen, ich bin erschrocken über so manche Kommentare, über die ich da gestolpert bin. Natürlich gibt es immer wieder Projekte, die polarisieren und dabei steht es natürlich auch jedem zu konstruktive Kritik zu üben. Allerdings ist ein Vergleich des Programms mit den kriminellen Machenschaften des dritten Reiches nicht nur völlig inakzeptabel, sondern auch mehr als unfair den Therapeuten und Betreuern gegenüber. Fakt ist doch, dass wir Teil einer demokratischen, sozialen Gesellschaft sind und das bedeutet für mich auf der einen Seite, dass ich meine Meinung frei äußern kann, dass ich mich aber auch einfügen muss. „Sich einfügen“ scheinen allerdings leider einige mit „sich unterdrücken lassen“ zu verwechseln. Für mich bedeutet es respektvoll miteinander umzugehen. Und ich denke, dass das auch das Ziel dieser Therapieform ist. Nämlich den Jugendlichen Respekt zu vermitteln und zwar im Umgang mit ihren Mitmenschen, mit ihrer Umwelt und auch sich selbst gegenüber. Genau das ist es nämlich, was die meisten verhaltensauffälligen Jugendlichen verloren haben. Sie sind sich weder der Auswirkungen ihres Handelns bewusst noch fürchten sie die Konsequenz. Natürlich wirkt es auf den ersten Blick befremdlich, wenn sie zu Beginn der Therapie ihre Kleidung wechseln und ihren Schmuck ablegen müssen. Für mich liegt die Begründung allerdings nicht darin eine möglichst homogene, angepasste Gruppe zu schaffen. Viel mehr sehe ich darin die Chance für die Jugendlichen zu lernen, dass sie sich nicht hauptsächlich über ihre Kleidung, Schmuck,… definieren, sondern auch über ihre eigene Persönlichkeit. Sie sollen sich während der ersten Phase der Therapie auf ihr Leben besinnen und darüber nachdenken. Sich vielleicht auch ihrer eigenen Gefühle bewusst werden. Wer die Sendung verfolgt hat, hat ja auch sehen können, dass ein Teil der Jugendlichen über lange Zeit Drogen konsumiert und sich damit betäubt hat. Natürlich werden sie bei dem Trip durch die Wüste an ihre Grenzen geführt. Aber es ist doch wie im wahren Leben. Wer an seine Grenze stößt kann auch an ihr wachsen. Einen so harten Weg zu gehen und ihn am Ende zu schaffen kann doch auch ungemein das Selbstbewußtsein stärken. Im Übrigen wird doch dieses ganze Projekt auch therapeutisch betreut. Es finden immer wieder Gespräche statt.
    Wie dem auch sei. In meinen Augen leisten die Therapeuten und Betreuer tolle Arbeit und ich freue mich schon auf die nächsten Folgen!!!

  9. Mir haben die ausgestrahlten Sendungen aus dem Herzen gesprochen und gewisse Abläufe kenne ich sehr wohl von meiner eigenen Tätigkeit als Pflegefachfrau. Wenn diese Filmdokumente für private Zwecke zu kaufen sind, bin ich daran interessiert. Vielleicht können Sie mir sagen, wo ich diese Filme kaufen kann?
    Ich schaue die Filme mit meiner ganzen Familie an und wir sind uns einig, dass sie uns bewegen und beeindrucken, was diese Dokumentation betrifft.

  10. Hallo zusammen!
    Nun, es mag gewiss den Einen oder Anderen erschüttern, wenn Jugendlichen gezeigt wird,dass es Autoritäten gibt, dass man sich mitunter auch fügen muss und derer mehr.
    Ich selbst wollte schon nach der 4.Klasse auf ein Internat — leider durfte ich erst in der sechsten Klasse. Die fragenden Blicke seh ich gerade vor mir: “Was hat ein Internat mit dieser Sendung gemein?”
    Mehr als sich einige vorstellen wollen. Wir hatten verschiedenste Autoritäten und ein sehr straffes Regelwerk. Vergehen bzw inakzeptables Verhalten wurde umgehend geahndet — sei es durch ein Disziplinarverfahren (Internatsleitung, Erzieher und Gruppenleiter und der/die Betreffende) in welchem analysiert wurde, warum man sich gegen die Regeln gestellt hat oder aber auch durch andere Massnahmen wurde uns beigebracht, dass wir nicht einfach tun und lassen können, wie es uns gerade gefiel.
    Sich einer Gruppe auch unterzuordnen, den anderen in all seinem Sein zu akzeptieren — ohne gewalttätig zu werden — lernten wir da sehr schnell. Wir lernten noch viel mehr und das vor allen Dingen deswegen, weil wir wussten, dass wir dadurch gestärkt werden. Gestärkt für das Leben. Diejenigen, die das nicht verstanden haben, sind auch heute nicht in der Gesellschaft, im Leben angekommen.
    Das Leben wird umso schöner, je eher man das Leben versteht und soziale Kompetenz erlernt.
    Diese soziale Kompetenz haben diese Jugendlichen, die in dem Camp sind nicht und es wird alle höchste Eisenbahn das sie das lernen. Und — wenn ich das jetzt mal so sagen darf — ein wenig Strafe und auch Strenge hat noch niemandem geschadet.

    Macht weiter so!!!
    Gruß
    Niels

  11. Hallo zusammen,
    nachdem ich eine Woche nicht auf der Seite war musste ich nun feststellen, dass sich die Diskussion erfreulich weiter entwickelt hat.
    Eines möchte ich aber doch klar stellen, ich habe keinen Vergleich mit dem Nazi Regime angestellt, sondern geschrieben, welche Folgen es haben kann wenn Menschen zu kritiklosen Wesen erzogen werden und selbsternannte “Autoritäten” kritiklos anerkennen sollen!
    Wer oder was ist denn eine Autorität?
    Der/die Lehrer/innen, die Erzieher/innen, später vielleicht der/die Chef/in oder unsere Politiker/innen einfach weil sie sind was sie sind, egal wie sich sich benehmen oder was sie machen?
    Die sogenannten “Autoritäten” in der Sendung demonstrieren den Jugendlichen gegenüber nicht eine natürliche Autorität, die muss man sich nämlich erwerben, sondern lediglich ihre Macht! Und genau dieser Machtdemonstration sollen sich die Jugendlichen kommentarlos beugen! Erziehung die nicht auf Einsicht setzt ist keine Erziehung sondern Zurichtung!
    B. Juhls

  12. Jetzt muss ich hier auch mal was hinterlassen… ich selbst sehe die Sendung seit der 1. Staffel regelmässig bei der Ausstrahlung, bin mittlerweile selbst 32 Jahre alt und hab ein Kleinkind im Haushalt.

    Mit Sicherheit kann man sich darüber streiten ob das Therapiekonzept gut oder nicht gut ist, ich für meinen Teil hätte mir vor allem im Nachhinein gewünscht diese Möglichkeit damals gehabt zu haben und ich sehe in dem ganzen Konzept weitaus mehr als das gängeln von Jugendlichen und sie zu gehorsamen Mitläufern der Gesellschaft zu erziehen. Für mich setzen die Therapeuten da mit an wo hier in Deutschland die ganzen Probleme anfingen, mangelndes Selbstvertrauen, Gruppenzwang, die Flucht vor Verantwortung gegenüber sich selbst, wahrscheinlich auch Ziellosiigkeit etc etc.. Wenn ich mir im nachhinein ansehe wie ich selbst damals im Alter war könnte ich die Liste noch endlos fortsetzen.

    Und um eines mal nicht zu vergessen.. es handelt sich hier nicht um Teenies die sich ein paar Mal was zuschulden kommen lassen oder wegen ständigem Zoff zu Hause, das gibts in jeder Familie.. es sind Jugendliche die entweder mit einem Bein schon im Knast stehen oder kurz vor dem totalen Absturz stehen und das wichtigste, die sich erst gar nicht helfen lassen wollen, weder von den Eltern, noch vom Jugendamt oder sonstigen Autoritätspersonen, das ist der große Punkt dabei.

    Gruß, Conny

  13. Hallo….
    …auch ich möchte meine Meinung äussern…

    Ich finde die pädagogischen Maßnahmen gut, logisch nachvollziehbare Grenzen für die Jugendlichen.
    Die Meinung, die Jugendlichen werden zu Marionetten erzogen, kann ich nicht nachvollziehen…im Gegenteil…ihnen wird beigebracht, eigenes verhalten zu reflektieren. Dieses bedeutet, man muß sich und die Situation aber auch Verhalten des anderen hinterfragen. Das ist in meinen Augen eine grundlegende Fähigkeit sich der Gesellschaft anzupassen, aber auch Dinge zu hinterfragen und nicht alles blind anzunehmen.
    Ich bin Erzieherin und arbeite mit Menschen mit Behinderungen…
    Leider muss ich mehr meine Kollegen “erziehen” als meine Schützlinge. Und woran liegt das….die fehlende Fähigkeit eigenes Vehalten, reaktion des Sthützlings und die Situatin reflektieren zu können,

    Ein Kritikpunkt habe ich allerdings…
    …es sollte mehr zur Erlebnispädagogik erklärt werden, damit es für Menschen ohne Hintergrundwissen besser nachvollziehbar ist…

    Viele liebe Grüße Heike

  14. Hallo ..

    Endlich mal eine sinnvolle Diskussion zu dieser Sendung!

    Natürlich steht ausser Frage, daß diesen Jugendlichen Respekt vor anderen Menschen (nicht Autoritäten) beigebracht werden muß.
    Die Frage ist doch mit welchen Mitteln!

    Glaubt den wirklich jemand ernsthaft, daß die Jugendlichen sich Gedanken über die Auswirkungen ihres Handelns machen indem man Sie mit an Folter grenzenden Disziplinarmaßnahmen drangsaliert?

    Nahrungsentzug, Kleidungsentzug, Schlafentzug, ab und zu auch mal körperliche Gewalt;

    Was kommt als nächstes? Wo ist die Grenze?

  15. @ Niels

    Eine Autorität gehört nicht respektiert sondern hinterfragt!

    Und dass wir nicht tun und lassen was wir wollen und wonach uns gerade ist, sollte nicht aus Angst vor den Konsequenzen passieren sondern aus Rücksichtnahme gegenüber unseren Mitmenschen!

    In diesem Sinne, LG Werner

  16. Hi, um auch mal meine Meinung zu sagen.. ich find das Programm sehr sinnvoll. Es mag Kritiken geben aber versetzt euch mal in die Lage der Jugendlichen.. ihnen wird noch ne Chance gegeben, mit ihrer Familie besser klar zu kommen, die Alternativen sind Knast, Heim oder gar kein Kontakt mehr (kenn viele bei denen es so war und die hätten sich wahrscheinlich drum gerissen bei so nem Programm mitmachen zu dürfen).

    Es is leicht schnell zu sagen, dass irgendwas scheiße ist aber nur schwer, es dann auch zu begründen. So Kommentare wie “das is ja wie Guantanamo etc. finde ich ausgesprochen sinnlos. Was glaubt ihr passiert ihm Heim oder in ner Verhaltenstherapie hier in Deutschland? Das is auch kein Urlaub.

    Ich denke es wird bei dieser Diskussion immer zwei Lager geben und wie es jeder findet bleibe auch jedem unbenommen. Ich für meinen Teil halte das Programm für sinnvoll, weil ich auch viele gesehn hab, die ohne Hilfe mit ihrem Leben nach kurzer Zeit am Ende waren..

    nur mal so n Gedanke..

  17. Hallo, wenn das alles tatsächlich so abläuft, wie im Fernsehen dargestellt, dann vermittelt Ihr durch Eure Arbeit den Kids Werte, wie Respekt, Fairness, Verantwortung und Teamgeist, das finde ich super! Es sollte mehr dieser Angebote geben.

  18. Zuerst einmal muss ich der Pädagogin Juhls für ihre Beiträge Applaus zollen. Es ist auch mir nicht einsichtig, wie humanistisches Gedankengut und eine Wahlentscheidung für bestimmtes, als sozial akzeptabel angesehenes Verhalten mit Hilfe dieser Zuckerbrot- und Peitschen-Primitivpädagogik erreicht werden kann; ausser, man erklärt klassische Konditionierung wieder zum Erziehungsziel.
    Dabei widert mich vor allem die selbstgerechte Überheblichkeit der Hauptzuchtmeisterin an, die mit dem angeblich angestrebten Ziel der Reflektion der Jugendlichen über die Bedingungen ihres Seins vor allem ihr auf kollektives Funktionieren reduziertes Menschenbild camoufliert.
    Frau Noble geht es ganz offensichtlich nicht um eine fundierte Analyse der jeweiligen (wenn auch problematischen) Persönlichkeit der Kids bzw. um die Entwicklung eines daraus resultierenden individudalisierten, tragfähigen Therapie-Konzepts, es geht vielmehr um die mit Biegen und Brechen durchgesetzte “Akzeptanz” eines Konzepts, dass letztlich auf Unterordnung und Sanktion aufgebaut ist.
    Die immer wieder beschworene “Verantwortung für die Gruppe” ist
    – in Verbindung mit Gruppensanktionen – für ein willkürlich zum solchen erklärtes “Fehlverhalten” der einzelnen Jugendlichen, eine Perversion des Verantwortungsbegriffs.
    Die letztlich aber wesentliche Frage ist die, die sich für mich bald in jeder Sekunde dieser fast schon unerträglichen Sendung aufdrängt hat: nämlich welche Ereignisse in der Geschichte der Jugendlichen zu solchen Verhaltensauffälligkeiten führten ?
    Vor allem aber, ob es irgendeine Rechtfertigung gibt, das soziale Versagen den Kids allein anzurechnen. Für mich drängen sich hier Parallelen zu der umsichgreifenden Psychosomatisierung der Gesellschaft auf, bei der Krankheit(auch seelisches Versagen und Fehlverhalten)aus dem Kontext gesellschaftlicher Bedingungen gerissen und zum persönlichen Versagen des Einzelnen umdefiniert wird.
    Wer solche Erziehungsmodelle dauerhaft gesellschaftfähig macht, verkennt dabei, dass die Kinder, die als Klienten dieser pädagogisch getünchten Ledernackencamps (Brich zuerst ihren Willen, dann mach funktionierende Menschen aus Ihnen) in Frage kommen, zuerst einmal schon jahrelang Opfer waren und weiterhin sind (denn eine Therapie ist das Ganze noch nicht einmal in Ansätzen).
    Wenn wirklich eine Absicht existiert, solche Probleme auf Dauer zu verhindern – um es deutlich zu sagen: wenn es darum geht, nicht weiterhin seelisch verkrüppelte Kinder zu erzeugen, die von verhinderten Armeeausbildern “resozialisiert” werden müssen – bedarf es mehr als menschleere Flächen am Arsch der Welt: Es braucht sinnvolle Jugendhilfe, bei der Mitarbeiter nicht am Anfang eines Jahres schon darüber nachdenken müssen, ob sie am Ende des Jahres noch finanziert werden, es werden finanzierbare Krippenplätze benötigt, es brauch Kindergärten, die mehr als nur Aufbewahrung leisten, es brauch OT´s deren Existenz langfristig gesichert ist, es brauch Schulen mit genügend Lehrern und auch Sozialpädagogen sowie Psychologen, und schließlich eine Gesellschaft, die sich darüber bewußt ist, dass nur eine Jugend, die so etwas wie eine Zukunft sieht, auch bereit ist, diese Zukunft und damit unser aller Leben zu gestalten.
    Schaltet diese Sendung ab und finanziert eine Jugend begegnungsstätte und ein paar Streetworker in Neukölln, in Chorweiler oder Rheinhausen. Das ist zwar längst nicht so spektakulär, hilft aber sicher wesentlich besser.

  19. Zitat:
    “Natürlich steht ausser Frage, daß diesen Jugendlichen Respekt vor anderen Menschen (nicht Autoritäten) beigebracht werden muß.
    Die Frage ist doch mit welchen Mitteln!

    Glaubt den wirklich jemand ernsthaft, daß die Jugendlichen sich Gedanken über die Auswirkungen ihres Handelns machen indem man Sie mit an Folter grenzenden Disziplinarmaßnahmen drangsaliert?

    Nahrungsentzug, Kleidungsentzug, Schlafentzug, ab und zu auch mal körperliche Gewalt;

    Was kommt als nächstes? Wo ist die Grenze?”
    Zitat Ende.

    Zu diesem Punkt muss ich eines sagen, mal als Vergleich gesehen:

    Ähnliche Maßnahmen werden hier in Deutschland bei verschiedenen Therapien schon seit Jahren eingesetzt, von körperlicher Gewalt, wie oben beschrieben habe ich bis dato (außer dem Therapeutischem Griff, der weder Verletzungen noch richtigen Schmerz zufügt) gesehen.

    Nahrungsentzug kann ich ebenfalls nicht teilen, einfaches Essen ja, wieso auch nicht? Die Wüste ist eben nicht so reichhaltig wie unsere Supermärkte hier.

    Kleidungsentzug? Ich will nicht wissen wie lange ich mit meinen normalen Klamotten in der Wildnis durchhalten würde, zum anderen gab es, nur mal zum Vergleich, und gibt es in einigen Ländern ne strenge Schuluniform, mit dem Ziel, wir sind alle gleich, keiner ist was besseres, egal wieviel Geld die Eltern auf dem Konto haben.

    Und zu guter letzt.. die Wanderungen oder Steinkreise etc sind keine disziplinarischen Maßnahmen sondern Mittel zum Zweck damit die Kids sich mal auf sich selbst konzentrieren können und das ausnahmslos, alles andere wäre zuviel Ablenkung.

    Die meisten Probleme entstehen meist dann wenn man mit sich selbsdt nicht mehr klarkommt, dadurch auch zwangsweise mit seiner Umwelt nicht mehr.

    Es ist nun mal so, wir leben hier in einer Gesellschaft in denen es nun mal Regeln gibt und an die muss man sich halten, sonst geht man selbst unter, das fängt in der Schule an und setzt sich im Arbeitsleben weiter fort.

    Es geht nicht darum zu Duckmäusern der Gesellschaft zu erziehen die zu allem nur ja und Amen sagen, sondern um Selbstreflektion und sich über die eigenen Handlungen mal Gedanken zu machen. Sich darüber Gedanken zu machen, wer bin ich, was will ich in meinem Leben, wo will ich hin?

    Erst wenn man das weiß, zumindest ein Ziel vor Augen hat, dann kann man den Weg auch gehen.

    Die Therapie selbst ist kein absolutes Heilmittel, sicher werden einige wieder rückfällig oder nehmen die Therapie für sich nicht an, es kommt letztendlich immer auf die Kidds selbst an. Nehmen sie was mit und können sie es danach für sich selbst umsetzen oder gehen sie wieder direkt zurück in ihr altes Leben, daran ist aber nicht Therapieprogramm schuld.

    In diesem Sine, Montaine

  20. Im Fernsehen nd die werden nur Ausschnitte gezeigt, ich denke mal das ist jeden bewußt! Auch das natürlich die spektakulärsten Ausscnitte gezeigt werden, sollte jedem klar sein!
    Essenentzug? Wo, wann…hab ich nichts von gesehen.
    Gewalt? Habe ich nur bei den Kids gesehen. Finde die Erzieher/Therapeuten ruhig und souverän im Umgang mit den Kids!
    Willen brechen? Welchen Willen? Vor allem welchen eigenen Willen?
    Die Kids wissen ja garnicht wirklich was sie wollen, haben sie scheinbar nicht gelernt, sich über sich und seine Umwelt Gedanken zu machen!
    Natürlich sind die Kids nicht von Geburt an so, aber ich gehe davon aus dass auch mit den Eltern, über neue Umgehensweisen geredet, bzw. aufgeklärt wird.

    Es geht darum, die Kids auf ihr Leben vorzubereiten, und dieses ist halt oft auch mal schwierig. Jeder macht schlechte Erfahrungen, wichtig ist mit diesen umzugehen und dazu gehört Reflektion!!!!

    Wie schon gesagt: Kritik für zu wenig Aufklärung der Ziele und die erklärung wie diese erzielt werden.

    Grüße

  21. Hallo zusammen,

    auch ich habe die Sendung verfolgt und von Essensentzug ist mir nichts bekannt. Außer Frage steht, dass die Therapeuten und Betreuer mit einer gewissen Strenge und Konsequenz mit den Jugendlichen zusammenarbeiten müssen- wie sonst sollen diese Teenager jemals in ihrem Leben lernen, anderen Menschen Respekt entgegenzubringen und vor allem sich selbst anzunehmen? Steinkreis, Solo etc. scheinen natürlich auf den ersten Blick zu hart aber was glaubt ihr, wozu diese Phasen in die Therapie mit einbezogen werden? Bisher haben die Jugendlichen sich mit Drogen oder Straftaten betäubt, um sich nicht mit sich selbst und ihren eigenen Problemen befassen zu müssen. In diesen Therapiephasen haben sie nur sich selbst und sind gezwungen, sich mit sich slebst zu beschäftigen und vor allem sich selbst wieder kennenzulernen und festzustellen, dass möglicherweise andere Dinge und Werte, wie beispielsweise Familie, einen viel höhreren Stellenwert haben als dass es Drogen oder Straftaten wert sind, all dies zu zerstören und aufzugeben. Die Therapeuten und Betreuer unterstützen die Jugendlichen dabei und das verdient meiner Ansicht nach Respekt und Achtung.
    Sicherlich werden die Eltern der Jugendlichen auch ihren Teil dazu beigetragen haben, dass sie teilweise schon mit einem Bein im Knast stehen oder garkeine Perspektiven mehr sehen- aber auch sie gehören zum Therapieprogramm. Es werden Gespräche mit den Eltern geführt und logischerweise ist auch eine Veränderung ihrerseits erforderlich, damit die Jugendlichen es dauerhaft schaffen können, clean zu bleiben. Natürlich haben solche Therapien nicht bei allen Teenagern Erfolg aber eine gewisse Verhaltensbesserung kann immer erreicht werden.
    Zudem finde ich es sehr gut und sinnvoll, dass auch nach Therapieende in der Wüste, eine weitere Betreuung durch andere Organisationen zur Verfügung gestellt wird.
    Das das Therapieprogramm der 1. Staffel gewirkt hat, konnte man vor ein paar Wochen bei SternTv begutachten. Warum also sollte das 2. nicht den gleichen Erfolg haben?
    Denkt mal darüber nach.

    Liebe Grüße

  22. Ich weiß nicht, was mich mehr erschreckt: Die von jeder pädagogischen Sachkenntnis unbehelligte Meinung vieler Poster, die in dieser “Realityshow” in Sachen Holzhammer-Edukation offenbar tatsächlich so etwas wie ein Therapie-Konzept sehen, oder die Primitiv-Pädagogik der Annegret Fischer Noble und der hinter diesem Projekt stehenden Organisation.

    Hier finden sich Elemente aus amerikanisch-naivem Ordnungsdenken, dass in der gleichen Form auch den unseeligen Geist der realen, knastalternativen Boot-Camps beflügelt, auch wenn deren banale Weltmodelle vom gesellschaftskompatiblen, weil unterordnungsbereiten Menschen ein wenig von positiv belegten Begriffen wie “Entwicklung der Reflektionsfähigkeit” oder “Selbstverantwortlichkeit” überdeckt wird.

    Was letztlich unübersehbar ist, dass keine Auseinandersetzung mit den Hintergründen komplexen Problembiographien sozial und emotional geschädigter Kinder/Jugendlicher erfolgt, sondern aus den Folgeerscheinung der Entwicklungsstörungen eine durch nichts zu begründende Eigenverantwortlichkeit der Betroffenen abgeleitet wird, die deren regelmässig bedrückenden Lebenskontext als zentrale Ursache der Problematik erst einmal ausblendet.

    Und so steht eben am Anfang einer zweifelfrei notwendigen Therapie nicht die empathische Analyse der gestörten Persönlichkeit, wie sie von so großartigen Vertreter der Psychologie wie Horst Eberhard Richter oder Alexander Mitscherlich zweifelos erfolgreich eingesetzt wurde, sondern nur der radikale , letztlich aber nur vorübergehende Bruch mit der bisherig erlebten Welt.

    Das dadurch entstehende Vakuum wird durch eine archaische Weltsicht aufgefüllt, in der eine fast alttestamentarisch-mosaische zu nennende Werteordnung, in denen patriarchale Sippen-und Familienhierarchien noch ungehindert Geltung hatten, die zentrale Rolle spielt.
    Alle “therapeutische” Maßnahmen laufen darauf hinaus, dass den Jugendlichen mit der Brechstange verdeutlicht wird, dass das Individuum nur und ausschließlich als Mitglied der Gruppe Bedeutung hat. Dass dabei die Bestrafung der Gruppe – bei individuellen Verstößen gegen die willkürlich konstruierte Regeln – als unlauteres Mittel eingesetzt wird, sei nur am Rande erwähnt. Hier bahnt sich ein Machiavellismus den Weg, der wohlwissend die damit erzeugten gruppendynamischen Zwänge, trotz ihrer artifiziellen Natur, als ursprüngliche Gesetzmässigkeit verkauft.
    Noch viele bedenklicher ist für mich aber in diesem Zusammenhang die Apotheose der Betreuer, die sich fast schon zu gottähnlichen (weil nicht kritisierende) Regelungsinstanzen erheben.

    Wie unter derartigen Verhältnissen souverän agierende und damit letztlich auch kritikfähige junge Menschen erzeugt werden sollen, ist mir schleierhaft.

    Annegret Fischer Noble ist für mich ein Paradebeispiel für den Typus “Erziehungsberater”, der nicht mehr die mühsame Auseinandersetzung mit individuellen Reaktion auf destruktive Faktoren gesellschaftlicher Fehlentwicklungen betreibt, sondern der faszinierenden Macht des simplen Weltbildes verfallen ist.

    Dass eine solche, wie die vorgeführte, Einfachheit psychsozialer Rahmenbedingungen unter den isolierten Situation eines Erziehungscamps fern jeder urbanen Zivilisation temporäre Erfolge bringt, mag möglich sein.
    Jedoch wird dass, was der “junge Pflanze eines neuen, “umgewandelten” Lebens” in Berlin-Neukölln oder Marzahn, in Duisburg Marxloh oder Essen Katernberg etc. an Lebensbedingungen geboten wird, sehr schnell verdeutlichen, dass die eigentlichen Ursachen für deliquente Kids nicht in freudvoll gewählter, anarchischer Mißachtung gesellschaftlicher Wertvostellungen liegt, sondern in Arbeitslosigkeit, Armut und vor allem in seelischer Verwahrlosung und pädagogischer Unfähigkeit der Erziehenden.

    Deshalb: Annegret, mir graut vor Ihnen!

    @Kris Schock

    Ihr Posting in einem anderen Blog: “Ich habe waehrend des Programmes mit den Deutschen in Oregon nie das Therapeutengriff verwendet.” veranlasst mich zur Frage, ob Sie tatsächlich so naiv sind, wie diese Mitteilung vermuten lässt ? Sie stehen genau so für´s Ganze, wie der Therapeuten-/Betreuer-Kumpel, der die Gewalt anwendet; oder haben Sie versucht, andere davon abzuhalten ?

    Pianoman

  23. @Kris Schock

    Welche Ethik verbirgt sich eigentlich hinter “christian boarding school” ?

    Pianonman

  24. @Kris Schock

    Ich habe mir gerade alle verfügbaren Videos der 1 und 2. Staffel angesehen.
    Wäre eure Truppe in Deutschland tätig, würde ich persönlich Strafanzeige erstatten. Besonders bemerkenswert im strafrechtlichen Sinne finde ich die Attacken auf “Gerrit”.
    Hier geht es nicht um Schutz von Mensch und Sachen sondern nur um einen Machtkampf, der primitiver nicht zu führen ist.
    Haben Sie selbst nur mal eine Minute darüber nachgedacht, mit welcher ungeheuerlichen Begründung dort Gewalt ausgeübt wird ?
    Weil der Junge einen Kreis verlässt !
    Und Sie nennen die ganze Angelegenheit “christlich” !
    Unglaublich, Sie sollten sich schämen.

    Pianoman

  25. ja, wo fang ich an…..

    Als erstes kann ich sagen, dass ich kaum Worte habe, um diesen Schwachsinn beschreiben zu können!

    Ich habe auch bereits die erste Staffel, zumindest teilweise, geguckt und mich würde auch mal interessieren was aus diesen Jugendlichen geworden ist. (Ausser natürlich das Supervorzeige-Beispiel Gina, welche auch vor kurzem bei Stern-TV zu Gast war.

    Wenn diese Art der Therapie doch seit 20!! Jahren so erfolgreich ist, warum wird nirgends von den Erfolgen berichtet? Und warum hiess die Einrichtung in der 1. Staffel noch anders? Und warum werden jetzt ganz andere Methoden als in der 1. Staffel angewendet ? Bzw. wurde das Konzept geändert?

    Desweiteren finde ich es unmöglich, wie die Jugendlichen in der Serie dargestellt und stigmatisiert werden. Beispiel: der Einbrecher, der Dauerkiffer, die Schlägerin, und und und….
    Ich denke nicht, dass das die ganze Persönlichkeit der Jugendlichen ausmacht, sondern dass das ganze schön von RTL hochgepuscht wird, da unsere sensationsgeile Gesellschaft ja sonst nicht einschaltet und das würde ja keine Quoten bringen und natürlich am Allerwichtigsten KEIN GELD!! Denn das ist es ja am ehesten der Grund, warum diese Sendung wohl ausgestrahlt wird. Bestimmt nicht nur um den “armen” Jugendlichen oder der Gesellschaft zu helfen. Und wenn jetzt von Aufklärung und Thematiesierung in der Öffentlichkeit geredet wird, dann kann ich mich nur schlapplachen. Das hat doch nicht mit Realität zu tun und den “Laien” wird im Bezug zur pädagogischen und therapeutischen Arbeit ein VÖLLIG FALSCHES BILD VERMITTELT!!

    Das kritischste an dieser Form ist vor allem, was nützt es denn, wenn man Jugendliche aus ihrer Umgebung reisst, wochenlang durch die Wüste marschieren lässt und sie immer wieder mit den Standard sätzen “du musst lernen dich auf dich zu konzentrieren” und “die Jugendliochen müssen lernen sich zu kopntrollieren, wenns nicht geht dann helfen wir Ihnen” (mmhh, ja klar, indem man sie auf den Boden wirft und irgendwelche Grifftechniken anwendet, in denen sie sich nur unter Schmerzen, wenn überhaupt, bewegen können)

    Stimmt, ich werde ja auch immer gaaaaan ruhig und kontrolliert wenn mir jemand Schmerzen bereitet und mir meine Kontrolle AUFZWÄNGT!! Hilft super um sich zu beruhigen, macht auch gar nicht noch agressiver…..

    Naja, und wenn die “böse Brut” dann schön durch die Wüste gelaufen ist und dann wieder nach Hause kommt, zu den:

    – gleichen Freunden
    – ins gleiche Umfeld
    – die gleichen Lebensbedingungen herrschen
    – die gleichen Probleme auf einen warten
    – und und und

    dann bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob die Therapie DEN ERFOLG verzeichnet und sich die Teilnehmer denken:

    Ich bin durch die Wüste gelaufen, ich habe mich demütigen lassen, ich habe einen Holzklotz getragen, etc.

    jetzt kann mir nichts mehr anhaben und ich verfalle auch nicht in meine alten Muster.

    Respekt und Anerkennung gebührt denen, die durch diese Methoden wirklich einen starken Willen entwickeln und es dann schaffen!! (aber das ist wohl eher die Ausnahmen, was ich wriklich schade finde!!)

    Womit wir auch schon bei den nächsten Themen wären:
    DIE Therapeuten:

    Zu allen kann ich nichts sagen, aber wenn ich Frau Noble schon reden hör, da stellen sich mir die Nackenhaare hoch! Inzwischen, wenn ich den ganzen Schmu zwischendurch mal gucke oder die Vorschau mich unerwartet übberascht, da hilft nur noch der TON-AUS-Knopf der Fernbedienung!!!! Rechthaberisch, sich ständig in ihren Standart-Sätzen wiederholend und vor allem unglaublich NERVIG!! Die würde ich als Teenager bestimmt nicht ernst nehmen, die würde mich höchsten aggressiver machen!

    Das Zweite: DIE METHODEN

    Da müssen 2 der Jungs (grade heute gelaufen) nen Holzklotz als Symbol ihrer Probleme durch die Wüste schleppen. (zusätzlich zum ganzen Gepäck. Wurden die Jugendlichen eigentlich auf ihre körperlichen Fähigkeiten getestet bei all dem Gepäck dass sie zu schleppen haben? oder gehts bei der Rückkehr erstmal dirket zum Orthopäden wegen Haltungsschäden und Ähnlichem?)
    Ja, und wenn man den Klotz nicht mitnimmt dann sagt das (Zitat Marlies)

    “eine ganze Menge über einen aus”

    Und einer nimmt ihn nicht mit…. Kein wunder, denn das Argument von Marlies ist ja auch sehr überzeugend! Ihm ist es soweiso egal, was sie redet, spricht sie noch auf ihr Argument an als es hiess er solle ihn zurückholen. Und weil er immernoch nicht will, trotz des supertherapeutischen Überredungsversuchs, wird eben so lange genervt, bis er es tut. Trotz Uneinsichtigkeit holt er ihn mit den Worten:

    “was Marlies da gesagt hat ist völliger Schwachsinn”

    ja aber Marlies hält das für DEN Therapieerfolg, weil er ihn ja geholt hat.

    Hallo???????????????

    hat sich schonmal jemand gefragt, warum er den Klotz nicht mitnimmt? Vielleicht schonmal daran angesetzt dieses herauszufinden? Das Problem mal angesprochen ohne, “du nimmst den jetzt mit”?

    Sicher heisst es jetzt, dass ist das Therapiekonzept. Schonmal davon gehört, dass verschiedene Menschen auch unterschiedliche Hilfen oder Möglichkeiten benötigen? Das nennt man KLIENTENORIENTIERT!!

    Zu guter Letzt möchte ich noch sagen, dass es sicher den einen oder anderen Erfolg bringt, das will ich gar nicht bestreiten! Aber für die Masse ist das mit Sicherheit nichts, da gibt es wesentlich bessere Hilfsangebote, bei denen es vor allem nicht um Vermarktung geht, sondern den Menschen wirklich zu helfen! Bei denen der Öffentlichkeit auch nicht ein völlig falscher Eindruck vermittelt wird und vor allem RTL keine Kohle scheffeln kann!!

    Das wars von mir, obwohl es noch so einiges zu sagen gibt….

    Aber andere wollen sicher auch noch!

    @ unknown,
    “…warum wird nirgends von den Erfolgen berichtet?” Schauen sie mal im Internet nach. Es gibt viele Berichte ueber Turn-About Ranch und Catherine Freer.

    “Und warum hiess die Einrichtung in der 1. Staffel noch anders?” Staffel 1 war in Utah bei der Turn-About Ranch. Staffel 2 war bei Catherine Freer Wilderness Expeditions in Oregon.

    “Und warum werden jetzt ganz andere Methoden als in der 1. Staffel angewendet ? Bzw. wurde das Konzept geändert?” Die sind 2 total verschiedene Therapieprogramme. -Kris

  26. @Pianoman

    Sind sie wirklich so naiv zu glauben, dass die einzige Therapie die wir mit den Teenagern in Oregon (und Utah) gemacht haben ist was sie innerhalb von 40 Minuten in einer Sendung auf RTL gesehen haben?

  27. Hallo,
    wenn hier von Naivität gesprochen wird, kann man diese ausschließlich dem “Betreuer”-Team zusprechen!
    Soviel pädagogisches Nichtwissen und gleichzeitig soviel Überheblichkeit gegenüber den Jugendlichen und ihrer wahren Probleme im Fernsehen zur Hauptsendezeit zu zeigen und dann auch noch als “Therapie” zu verkaufen fördert einerseits die Verblödung des Publikums und andererseits wird damit einer Pädagogik (oder einer Diskussion darum) Vorschub geleistet, die alle engagierten Pädagogen für überholt ansehen.
    Ich kann “Pianoman” nur in allen Punkten zustimmen!!!
    @snyelmn: Wenn Sie angeblich mit den Jugendlichen noch mehr gemacht haben als im Fernsehen gezeigt wird, warum wird darüber nicht berichtet??? Ist das vielleicht noch unprofessioneller als das, was wir zu sehen bekommen?
    Gruß
    B. Juhls

    @B. Juhls,
    Warum fragen sie mich wieso ueber irgendetwas nicht berichtet wird? Bin ich RTL? -Kris

  28. zu dem Kommentar meines Vorposters kann ich nur sagen (auch wenns nicht an mich gerichtet ist):

    Auch wenn man nicht ihre ganze Arbeit sieht, die 40 Minuten die man im Fernsehen sieht reichen, um (wenigstens als halbwegs vernünftig denkender Mensch) zu merken, dass das Konzept mehr als fragwürdig ist. Genügend Gründe dafür wurden hier ja jetzt auch dafür genannt! Würde mich mal interessieren, wie die Therapeuten sich zu dieser durchaus berechtigten Kritik äussern würden….

  29. Nein, Mr. Schock, so naiv bin ich nicht, zu glauben, dass in vierzig Minuten RTL-Sendung ein schlüssiges Bild ihrer sogenannten Therapie vermittelt wird. Allerdings sind es nun auch mehr als nur eine einzige Sendung. Und die gesamte Zahl der Sendungen wirft ein deutliches Bild auf die Arbeit der Aspen Education Group und den dahinterstehenden Wertvorstellungen. Wobei speziell die daraus abgeleiteten konkreten “Erziehungsmaßnahmen” sich in wesentlichen Bereichen – beispielsweise beim Einsatz körperlicher Zwangsmittel – mit den Prinzipien einer an humanistischen Kriterien orientierten Pädagogik nicht verbinden lassen, und -btw- auch nicht mit dem deutschen Recht.

    So ist die Fixierung mittels spezieller Grifftechniken nach dem deutschen Grundgesetz (Artikel 1, 2 GG) ein Eingriff in die unverletzliche Freiheit des Menschen. Dieses Recht darf nur aufgrund eines Gesetzes beschränkt werden. Zivilrechtlich ist die persönliche Freiheit des Menschen in § 823 BGB, strafrechtlich in § 239 StGB geschützt. Damit durch die Fixierung keiner dieser Tatbestände erfüllt wird, muss ein Rechtfertigungsgrund vorliegen, dessen Vorhandensein ich grundsätzlich bezweifele.

    Weiterhin: „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ So lautet jetzt der Paragraph 1631 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuch. Damit werden sowohl die Kinder selbst als auch die Erwachsenen direkt angesprochen. Allen Kindern wird ein Recht auf die Erfahrung eingeräumt, dass ein Zusammenleben in der Familie auch in Konfliktsituationen ohne Gewaltanwendung möglich ist. Alle Erwachsenen werden verpflichtet, ihre erzieherische Verantwortung, also ihre Erziehungspflicht und ihr Erziehungsrecht, ohne den Einsatz von Gewalt wahrzunehmen und zu erfüllen. Was im Kindergarten, in der Schule und der Berufsausbildung schon lange gilt sowie sich bewährt und weitgehend durchgesetzt hat, gilt nun ohne Einschränkung überall dort, wo Kinder erzogen werden.

    Vergleichen Sie mal, wie oft ihre Therapeuten/Betreuertruppe gegen deutsches Recht verstösst.

    Aber weil Sie die Frage nach der Referenz der RTL-Sendung aufgeworfen haben, zum Abschluß noch eine Gegenfrage: Welchen Sinn hat diese TV-Serie, wenn sie nicht in der Lage ist, ein schlüssiges Bild ihrer Therapie zu vermitteln ?

    Ist es eine reine Marketing-Aktion, die mit plakativer Szenerie für ein amerikanisches Unternehmen wirbt, dass sich – keineswegs altruistisch motiviert sondern gewinnorientiert handelnd- auf dem europäischen Markt um finanzkräftige Kunden bemüht ?

    Geht es – was an Zynismus kaum zu überbieten wäre – nur um Entertainment für ein Publikum, dass die eigene Deprivation angesichts des Elends der Teenager etwas weniger schmerzlich empfindet ?

    Oder geht´s vielleicht um “fishing for compliments” und eine populistische Bestätigung für eine Methode, an der – möglicherweise auch Ihnen selbst als handelndes Subjekt – nicht wenige Zweifel aufkommen ?

    Wie es auch sei, Sie haben natürlich recht, es wäre sicher naiv anzunehmen, dass die Sendung allein ein schlüssiges Bild vermitteln könnte. Addiert man aber zur RTL-Serie weitere Informationen hinzu – beispielsweise die angeblich signifikanten Anzeichen für problematische Seelenlagen, die ziemlich unbefangen auf der Website der Turn about Ranch dargestellt sind, oder das Weltbild von Frau Noble, dass sich aus der Therapie-Darstellung auf ihrer Website ableiten lässt – dann ergibt sich schon ein sehr eindeutiges Bild zu Inhalt und Verlauf der Prärie-Pädagogik.

    Und irgendwie habe ich so gar kein Bedürfnis, nach meiner ziemlich umfänglichen Recherche, noch weiter ins Detaille gehen.

    Eins möchte ich Ihnen jedoch noch zu bedenken geben:
    Ich selbst bin seit über 20 Jahren als Ausbilder
    im gewerblichen Bereich tätig, davon die letzten 5 Jahre im außerschulischen Bildungsbereich mit sozial benachteiligten Jugendlichen.
    Ich kenne eine Unzahl von Biographien, deren stereotype Muster immer wieder verdeutlichen, dass vor allem das Gefühl, mit den Zukunftsängsten vor einer übermässig komplexen Gesellschaft allein gelassen zu werden, in Verbindung mit tatsächlich fehlenden Zukunftsperspektiven, das zentrale Problem sozial auffälliger Jugendlicher darstellt.
    Und da hilft dann nicht Erlebnispädagogik mit Lucky Luke in Utah, sondern ein funktionsfähiges gesellschaftliches Konzept, in dem schulische Bildungseinrichtungen, die ausbildende Wirtschaft, und die Politik an konkreten Problemlösungen zusammenarbeiten.

    Nicht die Kids sind das Problem,
    sondern Leute, wir ihr sie seid,
    die der Welt einreden,
    dass die Kids das Problem sind.

    Pianoman

  30. Hallo

    Wolltee auch mal meine Meinung äußern.
    Ich bin bei der Theraphieform geteilter Meinung
    Ich finde es schon ziemlich hart wenn sich das Leben von heut auf Morgen so sehr verändert,
    Die Jugendlichen kamen dahin denen würde ALLES abgenommen und dann sollten sie gleich spuren ich persönlich hätte schon am 1. Tag schon Rotz und Wasser geheult schon allein die Vorstellung ist unerträglich! Was ich aber gut finde ist das die Jugendlichen dort merken wie sehr sie ihre Familien vermissen und das sie, merken wieveil ihnen ihre Familie bedeutet.aber irgendwann muss es bei jeden Ptienten selber klick machen das er/sie sich ändern muss sonst nützt die beste Theraphie nichts und es ist bestimmt allgemein bekannt das keine Theraphie eine 100% Heilchance hat es gibt uberall Leute die Rückfällig werden. Mir persönlich hat die 1. Staffel mit der Turn About Ranch besser gefallen werde mir aber diese Staffelauch bis zum Schluss ansehen ich hoffe natürlich das sich die Jugendlichen geändert haben und die Theraphie was genützt hat
    @pianomän sie können eine Person aus einer TV sendung die einmal in der Woche läuft schon einschätzen? ich könnte das nicht sie können ja diese Theraphie kritisieren aber Personen die sie nicht kennen finde ich nicht in Ordnung wohlgemerkt TV Sendungen werden gerne ein bisschlen dramatisiert und manche Szenen kamen daher bestimmt dramatischer rüber als sie waren und dieser sogenannten Therapheutischen Griff wurde (glaub ich) 2mal angewendet ob das rechtlich ok ist sollen sich Experten drüber streiten da bild ich mir keine Meinung

  31. @hellokitty

    Hinter dieser Therapie stehen Menschen, die diese Therapie formuliert haben und umsetzen. Deshalb muss die Kritik sich an diese Menschen richten. Eine Therapie selber ist kein Diskussionsgegner.
    Gewalt wird von Menschen an Menschen ausgeübt.

    Pianoman

  32. Tagchen!
    Also ich find es auch eine Frechheit & Boshaftigkeit solche Therapieprgramme mit den Machenschaften des Dritten Reiches zu vergleichen!Das ist pure Provokation und keine objektive Einschätzung!Solche dämlichen Vergleiche gehören für mich in den Müll!Heuzutage wird doch alles ins negative gezogen, was im TV gezeigt wird, egal was es ist, dann heißt es, es sei “Fleischschau”, es sei “Inakzeptabel”, die Jugendlichen werden zu irgendetwas gezwungen, bla bla bla… Das kennen wir doch alles schon! Für jedes verdammte Therapieprogramm gibt es ein “Für” und ein “Wieder”, gibt es “Gute” & “Schlechte” Seiten, gibt es “Positive” & “Negative” Aspekte, gibt es “Erfolg” & “Misserfolg”, aber es mit dem 2 Weltkrieg zu vergleichen ist ein absolutes “No go”, die Meinung solcher Menschen ist lächerlich!Viele Eltern wissen auch heutzutage noch nicht einmal was Drogen sind, wo man sich Hilfe holen kann, viele Eltern denken schon beim kiffen ans fixen! Ich find das Programm total toll!!! Alle Eltern der Jugendlichen, die in diesem Programm sind, werden vorher gefragt, ob man Sie filmen darf, was gefilmt werden darf usw.!Wenn Eltern und Jugendlich damit einverstanden sind, warum ist es dann Fleischschau oder sogar Verwerflich so etwas im Fernsehen zu zeigen? Hä… Da find ich andere Sachen viel Schlimmer… So lange es Menschen gibt, die versuchen Jugendlichen mit solchen Problemen zu helfen, können wir uns alle über aus Glücklich schätzen, jeder Einzelne von uns! Wir haben schon zu viele Egoisten auf unserer Welt! Also, ich möchte als Schlußwort sagen, dass ich selbst Drogenabhängig bin und froh bin, dass es solche Menschen gibt, die versuchen zu helfen und selbst für die Zeit der Therapie ihr eigenes Leben ruhen lassen! Ich glaube wir sollte das mal von dieser Seite sehen und nicht nur von der Zuschauerseite! Und ein ganz Großes Lob an alle Therapeuten, Betreuer und Psychologen auf dieser Welt!!!!!

  33. Was außerhalb dieser 40 Minuten passiert, ist im besten Fall sinnvoll und zielführend.

    Die Zuschauer können nur das beurteilen, was sie zu sehen bekommen. Und genau darum geht es doch: In der Sendung läuft jegliche Handlung auf das große Ziel “Endlich rollen die Tränen kameratauglich und werden die schlimmen Taten erzählt” hinaus – ohne Mitspracherecht der Jugendlichen an den Methoden. Das wird gezeigt und als das geeignete pädagogisch-therapeutische Modell verkauft.

    Nach mehreren Tagen, in denen wieder und wieder auf die Jugendlichen eingeredet wurde, sie teils von den anderen abgesondert wurden, sie in die Ecke gedrängt wurden und ihnen durch die Methoden gar kein anderer Ausweg bleibt – in diesen Situationen erzählen die Jugendlichen unter Tränen intimste und schmerzhafte Details aus ihrem Leben.

    Sie sitzen in der Wüste, wollen nur heim oder wenigstens ein Telefonat mit den Eltern … einfach eine Verbesserung ihrer Situation – und das ist nur für den Preis des medial wirksamen Seelenstriptease zu haben. Und dann kann ein Massenpublikum Wort für Wort, Träne für Träne miterleben, was der/die Jugendliche für sich behalten wollte.

    Einer der Jugendlichen will aus der rechten Szene aussteigen – vor laufenden Fernsehkameras. So funktionieren sie in der Mediengesellschaft, die neuen Aussteigerprogramme.

    Quote durch die große Emotion, das intime Geständnis, die Lebensbeichte. Und das mit Minderjährigen! Zu einem ernsthaft verstandenen Erziehungsauftrag muss gehören, Heranwachsenden einen Schutzraum zu bieten – egal, was sie auf dem Kerbholz haben. Dass dieses therapeutische Programm in Verbindung mit der Ausstrahlung der Gegensatz zu einem solchen Schutzraum ist, wie man ihn sich krasser nicht ausmalen kann, steht für mich außer Frage.

    Von der Rundumbetreuung inkl. Bevormundung in der amerikanischen Wüste zurück nach Deutschland mit einem Haufen offen gelegter Wunden, von denen die halbe Fernsehwelt weiß. Hoffentlich findet sich dann ein guter Psychotherapeut.

  34. @Anne
    da muss ich dir voll und ganz zustimmen!!! Es gibt bei jeder Theraphie Sachen die nicht so toll sind und wie ich schon geschrieben habe es gibt keine Theraphieeinrichtung die eine 100% Heilchance hat.Es werden überall Leute rückfällig nur da wird es eben nicht in TV gezeigt. Und der Vergleich mit den 3. Reich geht gar nicht!! Ich finde es eine Frechheit sogar schon eine Beleidigung so etwas zu schreiben! Natürlich ist es hart! Aber ich würde diese Theraphie auf jeden Fall den Knast, der Pchyhatry (schweres Wort) vorziehen weil dort immer noch die HJoffnung besteht das sich die Jugendlichen ändern.

  35. @pianoman
    Du kennst die Leute doch gar nicht!!!Natürlich kann man Kritik an ner Sache ausüben, jeder Mensch hat ne andere Meinung zu gewissen Dingen und das ist auch gut so! Wäre ja schlimm wenn jeder gleich denken würde. Aber gehst du in ein paar Dingen zu weit? Wie würdest du vorgehen wenn 8 Teenager auf einen Haufen sind und machen wollen,was sie wollen und sich von niemanden was sagen lassen, wenn man da nicht hart ist haben die Therapheuten und Betreuer gleich verloren ( ich meine nicht den Therapheutischen Griff wie schon geschrieben darüber erlaub ich mir kein Urteil (ich war da nicht dabei) und Annegret Noble sagt schon das es weiter gehen muss,das die 8 Wochen zwar ein guter Anfang sind aber noch lange nicht reichen Kennst du diese Boxcamp von Lothar Kannenberg? Was hältst du davon? Das hat ja ähnliche Ansätze
    Also ich würde nicht allles zu 100% verdammen

  36. Hallo Kris, sehr geehrte Damen und Herren,

    auch ich möchte mich hier kurz äußern. Viele Leute – viele Meinungen und selbst Experten sind sich nicht immer einig, aber so manche Kommentare die hier abgegeben wurden sind eine Frechheit. Wenn man schon diese Sendung kritisiert, dann sollte man zumindest eine Folge vollständig angeschaut haben und nicht einfach etwas erfinden. Es gibt genügend Infos über das Programm, die Teenager, die Ausbildung der Therapeuten und auch den Erfolg und positiven Lebenswandel einiger Kids im Internet zu lesen.

    Ich persönlich begrüße dass RTL dieses Programm finanziert hat, meiner Meinung nach eines der wenigen sinnvollen Dinge des TV . Haben die Kritiker schon mal darüber nachgedacht, dass die Jugendlichen auf eigenen Wunsch und Wunsch der Eltern in dieses Programm gekommen sind. Einigen wäre es finanziell gar nicht möglich gewesen, solch ein Intensiv-Programm in Anspruch zu nehmen.

    Kinder und Jugendliche – brauchen Zuspruch, Anerkennung, Lob, Erfolgserlebnisse aber auch Grenzen und das haben sie dort erhalten. So mancher vermutlich mehr als jemals zu Hause.

    Zum Beispiel als Andreas das Holzstück nicht mehr tragen wollte und Marlies ihm sagte, dass sie es nicht zulässt, dass er sich aufgibt, denn sie gibt ihn nicht auf – kann schon auch mal Balsam für die Seele sein, so etwas zu hören.

    Somit von mir ein großes Lob an alle Beteiligten – ganz besonders den Therapeuten für Ihre Bemühungen.

    PS: Kris tolle Homepage – Danke sehr!

  37. @Manu Nutürlich gehts RTL um die Quoten! Ich glaub auch das, das jeden Klar ist. Aber die Eltern und Jugendlichen sind bestimmt nicht gezwungen worden damit zu machen, finde manche Sachen auch ganz schön hart! Aber ich glaube schon das sich einige der Jugendlichen ändern werden Und das mit den Holz wurde doch sinnvoll erklärt, also ich hab es verstanden Übrigens gibts doch ne Nachbetreuung! Les mal auf der Annegret Noble`s Seite da steht was dazu

    Ich find lächerlich das hier immer auf die “Gewaltzenen” herumgehackt wird! Wie oft wurde den “Gewalt angewendet”? Ich hab in den 2 Staffeln 3 Mal gesehen Denkt ihr in Knast oder in der Geschlosseenen Gehts anders ab? Natürlich lässt sich drüber streiten ob das in Ordnung ist, aber man kann nicht immer alles schlecht reden! Es gibt auch positive Seiten!

  38. @hellokitty

    Wieviel Gewalt ist denn Ihrer Meinung nach zu tolerieren ?
    Und aus welchem Anlass ?
    Wer legt die Grenzen fest ?
    Woher sind Sie sicher, alle ausgeübte Gewalt gesehen zu haben ?

    Pianoman

  39. Euere Sendung hat mir Mut gemacht. Ich habe gastern meine Höhenangst überwunden und bin auf den höchten Kirchturm der Welt. Zwar hatte ich danach zittrige Knie, aber ich fühlte mich sehr gut und war stolz auf mich selbst. Hätte nie gedacht, dass ich jemals 760 Stufen hoch auf einen Turm steige …. 🙂

  40. @manu

    Schon mal daumen hoch, dass du gemerkt hast, dass man nur das beurteilen kann, was im Tv läuft!Es geht darum, hinter die Kulissen zu schauen und sich nicht von dem Blenden zu lassen was gezeigt wird!!!Aber anscheinend lässt du dich trotz alle dem von dem blenden, was im Fernsehen gezeigt wird!Na ja es gibt halt nun mal beeinflussbare Menschen auf der Welt, lässt sich nicht ändern, genau so wie es Menschen gibt die weiter denken!!! 😉
    schönen Gruß noch

  41. @manu

    “Die Hoffnung ist das letzte was stirbt”

  42. @pianoman
    manchmal denke ich das sie regelrecht nach negativen Sachen suchen und wenn man was gefunden hat dann wird darauf herum gehackt bis zum geht nicht mehr, waren sie dabei? Also ich nicht!Außerdem in der 1. Staffel wurde Gerrit festgehalten und der eine Typ ist dann gestolbert deshalb sah es so krass aus, ich hab schon geschrieben das ich mir darüber kein Urteil bilde weil ich eben nicht dabei war, aber ich glaub schon das es die einzigsten “Gewaltszenen” waren oder denken sie das bei den Jugendlichen jeden Tag der therapheutischen Griff angewendet wurde? XD (sorry der Witz musste sein) man muss es echt nicht übertreiben.
    Könnten sie mir biite auf meine Frage von mir beantworten wie sie das Boxcamp von Lothar Kannenberg finden? Das wäre sehr freundlich von ihnen danke schon mal im Vorraus.

  43. @pianoman, @hellokitty

    Ich denke, jeder kennt nach Ihren zahlreichen Einträgen nun Ihre Meinung und Ihren Standpunkt. Wenn ich mich nicht täusche ist das hier aber kein Diskussionsforum.

    Auch Kommentare anderer Personen sind interessant zu lesen, was durch Ihre vielen Einträge erschwert wird.

  44. @colby
    Nun ja ich denke schon das man hier seine Meinung äußern darf wenn sie es stört dann bescweren sie sich doch ganz einfach, Außerdem steht doch ganz oben das man hier rein schreiben soll wasman für eine Meinung hat. Hoffe sie fühlen sich nicht persönlich angegriffen das ist nicht meine Absicht

  45. @hellokitty:

    man soll also nicht alles schlecht reden? Glaube auch nicht, dass Pianoman das tut… Das ganze nennt man nämlich kritische Auseinandersetzung!

    Und wenn es woanders noch so viele schlechte Methoden gibt,das rechtfertigt noch lange nicht, dass man sie überall nach Belieben einsetzen kann und soll. Besser wäre es jawohl, sich dagegen zu wehren, an den Ursachen anzuknüpfen und es gar nicht mehr so weit kommen lassen zu müssen!!

    Und mich würde auch mal interessieren, darauf hast du nämlich noch gar niucht geantwortet:

    Wieviel Gewalt ist den OK?

    Ob der Griff nun einmal oder 100 mal angewendet wurde speiolt doch überhaupt keine Rolle. Selbst 1 mal ist schon einmal zuviel!! Denn allein, dass die Bereitschaft daztu besteht zeigt doch, dass man nie Wissen kann, wann es das nächste Mal passiert!

    Wär es für dich auch egal, ob jemanden “nur” ein Arm gebrochen wird anstatt beide?(Das soll ein Beispiel sein, hoffe du verstehst das) Weil ist ja nur einer und man hat ja noch nen zweitem? Denk mal drüber nach! Und bevor es heisst, Leute auf den Boden werfen ist ja nicht so schlimm wie Arme brechen:

    GEWALT IST UND BLEIBT GEWALT!! (mal ganz abgesehen von der psychischen Gewalt, die sort ausgeübt wir, durch Unterdrückung. Machtausspielung, etc.)

  46. Guten Tag,

    einige Worte von mir. Auch ich finde, dass hier die Jugendlichen eine einmalige Gelegenheit erhalten haben. Zuhause schon beinahe abgestempelt als die „zukünftigen Verbrecher”, konnte man sehen, dass Sie allesamt einen weichen Kern haben und es Wert sind Ihnen zu helfen.

    Ich finde die Art und Weise, wie versucht wird – Selbstständigkeit, Selbstvertrauen, Gruppenarbeit, Geduld, Toleranz usw…. zu vermitteln hervorragend.

    Es handelt sich hierbei auf der einen Seite nicht um Kleinkinder sondern Jugendliche, die glauben sie sind erwachsen, die Größten und alles tanzt nach Ihrer Pfeife (wobei an dieser Entwicklung unsere Gesellschaft sowie die Eltern sicher nicht unbeteiligt waren), auf der anderen Seite, um durchaus fachlich qualifizierte Personen für solch ein Programm.

    Man möchte bedenken, dass immer einige Tage in nur 45 Minuten dargestellt werden und meiner Meinung nach schon sehr viel Rücksicht auf die Personen, Menschlichkeit und Privatsphäre genommen wurde.

    Ich persönlich konnte nichts von Gewalt gegenüber den Jugendlichen feststellen, in die andere Richtung (Jugendliche an Therapeuten) – verbal – war da aber einiges zu finden.

    Ich hoffe, dass noch mehreren die Gelegenheit gegeben wird, solch eine Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Lob an alle Therapeuten und Betreuer für Ihre tolle Arbeit, aber auch an die Kids, die einen großen Schritt in Ihrem Leben gemacht haben und die Chance nutzten.

  47. @unkown
    wie weit Gewalt gehen darf? Gute Frage! Ich denke das manche Situationen in der Sendung man bestimmt auch anders hätte lösen können da geb ich dir Recht, zb wie bei Passcal da hätte man anderst vorgehen können er hat ja jeine Personen angegriffen und bei Stacy hat man es ja gar nicht richtig gesehen, aber ihr tut ja fast so als ob die Jugendlichen jeden Tag dort gequält worden sind wie würdest du denn vorgehen?hoffe du vesrstehst wie ich das meine. Und wo siehst du Machtausübung? weil die Jugendlichen mal auf jemanden hören müssen? Ich finde schon das viel auf den negativen Sachen herum gehackt wird. Ich habe auch niemals behauptet das ich alles toll finde, manche Sachen waren auch meiner Meinung zu hart vorallem die umstellung fand ich extrem kannst mir ja daruf antworten wenn du willst, hoffe nur du verstehst nich

  48. Hallo….
    …ich möchte mich nun mal zum Thema GEWALT melden.
    Ich arbeite mit Menschen mit Behinderungen. Einige von meinen Schützlingen haben eine sehr geringe Toleranzgrenze und es kann schon mal passieren, dass einer ausklingt.
    Um diesen Menschen vor sich selbst aber auch seine Mitmenschen zu schützen, ist so ein Griff manchmal nötig. Außerdem hilft es ihm sich wieder zu beruhigen.
    Man könnte natürlich auch Bedarfsmedikation nutzen, diese haben aber oft starke Nebenwirkungen….
    Dieser Griff ist für mich keine Gewalt, wenn überhaupt, Freiheitsbegrenzung für einen kurzen Zeitraum.

    Bei den Situationen, wo der Griff angewendet wurde, sind die Kids in meinen Augen “ähnlich” ausgeklingt, wie meine Schützlinge.
    Selbstkontrolle verloren. Die Therapeuten geben den Kids die Möglichkeit diese wieder zu erlangen, ohne sich in ihre Aggression zu verlieren.

    In unserer Gesellschaft klar zu kommen ist nicht einfach.
    Ohne zu wissen wer man eigentlich ist und was man im Leben will, ist es unmöglich, zum scheitern verurteilt.

    Wenn ich lese, die Persönlichkeiten werden zu wenig dargestellt, kann ich nur sagen:
    Gerade die Therapie gibt den Kids die Chance, ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln, ohne den Einfluß eines Gruppenzwangs.

    Ein Leben lang entwickelt man seine Persönlichkeit weiter.
    Traurig für die Menschen, die nie gelernt haben, wie dieses geht und sich selbst irgendwann nicht mehr im Spiegel ansehen können…wegen vieler unreflektierter Lebenssituationen.

  49. Hi, Kris
    ich verfolge sehr gespannt die 2. Staffel, ich kann das programm sehr gut nachvollziehen, weil diese jugendlichen, nicht mit sprache mehr erreichbar sind. durch die erfahrung verantwortung für ihr handeln und tun zu übernehmen, und sich über die körperlichen grenzerfahrungen kommen sie wieder bei sich an und sind nicht immmer im außen. ich glaube, gerade das an die grenzen gehen und auch die symbolische arbeit, sind sie wieder mit wesentlichen dingen, die ihr dasein ausmacht. ich konnte in den sendungen die liebenswerten seiten dieser jugendlichen wiedererkennen. dazu habt ihr einen wesentlichen teil dazubeigetragen. bewundernswert finde ich auch die sachlichkeit, konsequenz, aber auch die liebe zu diesen jungen menschen. ohne diese es gar nicht möglich wäre, mit diesen teens zu arbeiten. weiter so! ich hoffe nur, dass das paket, was die teenies mitbekommen wirklich eine recoursse für länger zeit sein wird. ich wünsche den jungen menschen alles gute.
    Systemisch sehr gut…

  50. Hi Kris.
    Wir, Lilli und Sarah sind beide 14 und gucken die Sendung immer. Wir
    finden sie gut. Wir finden es jedoch nicht gut das immer nur die verhaltensauffälligen Jugendlichen soviel Aufmerksamkeit bekommen. Wir als “Normale” haben in der Freizeit wenig zu tun und Aktivitäten wie einen Tanzkurs besuchen ist sehr teuer. Deshalb fragen wir uns: Muss man erst auffällig werden, um etwas geboten zu bekommen?! es klingt jetzt egoistisch aber was muss denn passieren?Alle reden darüber wie man Jugendliche wieder auf den richtigen Weg gebracht werden sollen, aber mal zu überlegen wie es dazu ommt, da kommt keiner drauf.

  51. Ich mag RTL und seine Ideologie nicht. Aber bei aller Aufregung und Diskussion um das Pro und Contra dieser Therapie muss man eines positiv anmerken. Jenseits aller Sonntagsreden über Pisa und Co wird ungeschönt klar, dass es Jugendliche gibt, die besondere Hilfe brauchen. Dumm ist, dass in Deutschland die Frage nach der Erziehung spätestens seit Hitlers Zeiten ideologisch verbrämt gesehen wird. Jugendliche suchen Grenzen und fordern sie ein. Wenn sie sie dann erfahren, mögen sie zwar maulen, aber sie akzeptieren sie. Man kann nicht über eine rote Ampel fahren, ohne eine Strafe zu kassieren. Dass Jugendliche ihre Grenzen auch körperlich erfahren, kann nicht verwerflich sein. Vordergründig scheint diese Therapie einen Kurs gegen jede Kuschelpädagogik zu fahren. Wenn jedoch in der Vergangenheit die sicherlich notwendige “Kuschelphase” in der Entwicklung der Kinder fehlte, dann kann sie in späteren Jahren nicht durch einen Schmusekurs ersetzt werden. Es ist gut, dass Menschen wie Bernhard Bueb das Thema Disziplin wieder auf die Tagesordnung gesetzt haben, auch wenn das manchem Zeitgenossen nicht passt (Ideologiebrille). Was mich an der Sendung vor allem stört, ist die Öffentlichkeit in Form der Kamerabegleitung. Hinzu kommt ein Showeffekt (Musikuntermalung bei Tränen, Drehbuch etc.). Von RTL kann man aber auch kaum etwas anderes erwarten. Es könnte klarer formuliert werden, WAS die Jugendlichen KONKRET gelernt haben. Dass das nicht so deutlich rüberkommt, liegt sicher nicht allein an der zur Verfügung stehenden Sendezeit. Trotzdem hoffe ich, dass die Jugendlichen nach der Zeit in Nordamerika auf dem Weg in ein neues Leben sind.

  52. Da werden Philosophen vergangener Tage zitiert,
    die vom ‘heute’ keine Vorstellung mehr hätten,
    da wird kritisiert und gar beschimpft,
    meist ohne alle Aspekte zu berücksichtigen.
    Da wird aus Kris, der deutsch spricht und in der Wildnis allein zurecht kommt und deshalb auch Guide war, blind zu einem Therapeut und Verbrecher gemacht.
    Und das alles von selbsternannten (Hobby) Therapeuten und Psychologen, von Amateur-TV-Kritikern und internet-Weltverbesseren.
    Leute, wer von euch sagen kann (wie ich), er hat mit Jugend-Therapien Erfahrung;
    wer von euch da draußen etwas anpackt, Menschen hilft und nicht wegsieht,
    wer seine Zeit mit Sinnvollem ausfüllt und vor allem auch selbst versucht, an den Mißständen etwas zu ändern, die ihr hier alle anprangert, der spreche hier zuerst !
    Ich bezweifle von den meisten all das, haben sie ihre Meinung doch hauptsächlich im Netz und in der Glotze gebildet, oft unbesehen als die einzige Wahrheit hingenommen und dabei ihren Anstand und ihre Umgangsformen verloren.
    Ich frage mich, ob diese Werners, Pianomäns dieser Welt, da draussen selbst überhaupt klar kommen. Naja, wie wir ja wissen: die besten Trainer sitzen immer auf der Zuschauer-Tribüne.
    Kris: keep on rockin’ !
    Deutschland, mir graut vor deinen bloggern !
    Web 2.0 / Wirklicheit 0.0

  53. Was mich mal interessieren würde: wenn Eltern ihre teens zum Therapieprogramm anmelden, gehen die dann anstandslos mit? Wenn sich die Jugendlichen doch eh nix von den Eltern sagen lassen, wieso unterziehen sie sich dann freiwillig einer solchen Therapie in der Wüste??

  54. Auch wenn so manche Aktion des Teams auf den ersten Blick unverständlich erscheint so ergibt sich oft ein Sinn und meistens denke ich: Ja endlich werden ihnen grenzen gezeigt! Viele Erltern trauen sich heute nichts mehr weil sie Angst haben ständig was “Falsch” zu machen oder von andern bewertet zu werden. Früher hätte ich es mir im Leben nie gewagt meine eltern mit kraftausdrücken zu belegen geschweige den körperlich anzugreifen. heute ist dies trauriger alltag.

    leider gibt es solche einrichtungen nicht in europa und auch leider nicht zu erschwinglichen preisen. es würde so manchem teene mal den weg zeigen und ihm helfen mehr aus seinem leben zu machen. aber wie so oft sind die besten leute in andere länder gegangen weil dort die möglichkeiten zu helfen viel besser sind.

    macht weiter so und verliert nie den glauben an euch und an die jugendlichen dennen ihr helft egal wie schwer es ist.

  55. Hi,
    mir ist was aufgefallen uns zwar wurde in der ersten Folge sowohl mit Dzeneta als auch mit Kurt eine ausführliche Diskussion geführt, weil Dzeneta ihr Piercing und Kurt seine Kette abmachen sollte. Das wurde dann aber anscheinend nicht durchgesetzt, weil Kurt die Kette die ganze Staffel lang trug und Dzeneta auch immer noch zumindest ein Piercing drin hatte. Ansonsten fand ich es von RTL ein wenig schade, dass das Ganze so sensationslüsternd aufgemacht wurde. Mir hat da etwas die sachliche, respektvolle Distanz gefehlt. Wenn so Briefe von den Eltern zum Beispiel alleine gelesen worden wären oder die Reaktionen der Jugendlichen eher von weiter weg gezeigt worden wären, dann hätte das die Sendung bestimmt nicht uninteressant gemacht aber es wäre um einiges niveauvoller geworden!

  56. Mich fasziniert, wie effektiv die vielen Methoden und Praktiken, die bei Teenager ausser Kontrolle gezeigt werden, bei den Jugendlichen gegriffen haben. Außerdem ist mir aufgefallen, das viele dieser Maßnahmen auch bei der Ausbildung neuer Rekruten bzw. Kadetten o.ä. in den verschiedenen Armeen Verwendung findet.
    Beispiele hierfür wären die Kleidungsvorschriften(Gewand, Schuhe, Kopfbedeckung), das Wandern ohne Sprechen, “Bestrafung: Mehr Gewicht tragen müssen(Holzstück),Konsequenzen wenn der Rucksack ohne Aufforderung abgelegt wird, Selbstüberwindung durch Klettern/Abseilen, Tag als Gruppenleiter,…

  57. also eins muss ich mal sagen ich bin der marvin von der 1 staffel wir waren echt keine engel aber was rtl draus macht und was wir draus machen sind 2 erlei sachen ich für mein teil habe meine chance genutz könnt ihr sehen auf jappy.de teenagermarvin .wer was wissen will schreibt mich an und macht nicht eifach ihrgent welche vorurteile

  58. Tja Marvin das mite den zu schnellen Vorurteilen kenne ich, habe auch Anfangs ziemlich geschimpft ( über Catherine Freer die Turn About Ranch fand ich ja von Anfang an ganz gut *g*)was falsch war, ich hätte mir lieber die gesamte Staffel angucken sollen bevor ich mich über was aufrege, in Nachinhein muss ich zugeben das ich die Abendteuerphase ganz gut fand, schade war nur das RTL nicht soviel davon gezeigt hat,davon hätte ich gerne mehr gesehen zb wie das Reiten (was ja nur ganz kurz in den Einspieler gezeigt wurde)
    Zum Schluss hoffe ich das die Jugendlichen aus den 2 Staffeln ihren Weg gehen, ich wünsche ihnen viel Glück und alles Gute 🙂

    PS An ale Denkt mal über vorschnelle Vorurteile nach,ich habe mein Teil gelernt und werde mir nächstes Mal die komplette Staffel angucken (falls noch ne Staffel kommen sollte) bevor ich mir ein Urteil bilde
    Mit freundlichen Grüßen ronja82

  59. Hallo, mein Name ist Frank.

    Ich begrüsse eine lebhafte Debatte. Es ist richtig zu Zweifeln und es ist richtig vorhandene Erziehungsmethoden immer wieder in Frage zu stellen, denn schliesslich geht es ja um das Wohl von Familien und Kindern. Trotzdem bin ich verwundert und wütend, wenn ich viele Beiträge in diesem Forum lese.

    Ich möchte mich nicht in die sachbezogene Debatte einreihen, denn hier werden wir nicht klären können, ob es ein „richtig“ oder „falsch“ gibt. Aber ich kenne alle Beteiligten aus den drei Staffeln und möchte Folgendes beitragen.

    Alle Erzieher – und insbesondere Kris – sind sehr idealistische, herzensgute Menschen, die ich zu den integersten Personen zähle, die ich je kennen gelernt habe. Das zu sehen berührt mich und ich weiss, dass die Erzieher die Welt zu einem besseren Ort machen wollen.

    Die meisten amerikanischen Erzieher arbeiten für ein kleines Geld, ( den Minimallohn der jeweiligen US Bundesstaaten ), und es ist sicher, dass sie diesen Beruf ausschliesslich aus dem Grunde machen, weil sie Idealisten sind. Mich hat es glücklich gemacht zu sehen, dass es solche Menschen gibt.

    Die Programme Catherine Freer und Monarch ( Staffeln 2 und 3 ) behandeln die Umgebung mit einer Rücksicht und Sorgfalt, die in Deutschland seinesgleichen sucht. Die Politik des „leave no trace“ / „minimum impact“ und der Konservierung der Umwelt ist beispielhaft und wird in Deutschland kaum erreicht. Diese Haltung finde ich – gerade für die USA – beispielhaft und bewundernswert.

    Wie gesagt finde ich es gut, wenn man sich um den richtigen Weg bei Erziehungsmassnahmen streitet, denn wie bei jeder Entwicklung ist es sinnvoll kontrovers zu diskutieren. Ich würde mich jedoch freuen, wenn ihr bei euren Beiträgen immer daran denkt, dass die Erzieher Menschen sind, wie ich sie versuche hier zu beschreiben.
    Ich bin glücklich, dass es Erzieher und Therapeuten wie Kris, Annegret, Marlies, Jeff, Kami und die vielen Anderen gibt, die so hart und aufopferungsvoll arbeiten. Und ich weiss, dass die meisten Jugendlichen das genauso sehen.

    Danke !

    Frank

  60. Hallo Frank,

    ich bin ganz deiner Meinung und schätze die Arbeit der Therapeuten auch sehr und habe unheimlich Respekt vor der Arbeit. Es ist nie leicht mit Teenagern zu arbeiten. Durch die Schnelllebigkeit und die viele Ablenkung, die es inzwischen gibt, haben viele Eltern oft keine Zeit mehr sich wirklich um ihre Kinder zu kümmern und Kris und sein Team helfen hierbei. Aber so Sachen wie “Koma-Saufen”, wie es in Deutschland in letzter Zeit öfters zu hören ist, können selbst Therapeuten nicht verhindern. Ich meine, die Verhaltensweisen der Kids hängt oft vom Umfeld und dem Freundeskreis ab. Kein Kind möchte Außenseiter sein und man muss sich auch in die Rolle der Kids versetzen können, was manchmal selbst den eigenen Eltern nicht gelingt. Aber dafür gibt es ja zum Glück Leute wie Kris, Marlies, etc.

    Ich hoffe für das ganze Team, dass sie weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit haben und ich hoffe auch, dass andere Leute die Arbeit schätzen werden. Als Kind hat man es nicht leicht und etwas Hilfe für Lebensweg schadet sicher nicht 🙂

    Louisa

  61. also ich finde die therapie echt total super ich freue mich schon total auf die nächste folge

  62. Hallo Kris

    Warum bist du diesmal nicht dabei?
    Die neue Staffel find ich super:)

    Aber trotzdem schade das du nicht mehr dabei bist, irgendwi hast du schon wie Annegret dazu gehört…

  63. hay Kris

    Ich bin 14 Jahre alt und ich habe bis jetzt jede staffel von teenager ausser Kontrolle gesehen.Ich finde das irgendwie cool wie ihr euch für die jugendlichen einsetzt und das ihr euch auch wirklich für sie interessiert.Aber manchmal finde ich geht ihr zu streng mit den jugendlichen um ;/.Ich glaube ich wäre auch manchmal ausgerastet ;D.Warum bist du nicht in der dritten staffel dabei das ist irgendwie scheiße weil ihr wart so ein gutes team.Meine schwester war auch mal so schwierig aber sie hat sich zum glück ein bischen verändert.Ist das nicht eigentlich normal wenn jugendliche alkohol und so mal ausprobieren ich denke das macht doch jeder mal.Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen 😉
    Lg

  64. Nehmen denn die Jugendlichen nicht eigentlich freiwillig an dieser Therapie teil ? Letztlich konnten ihre Eltern sie ja offensichtlich bis dato eher wenig beeinflussen und bis auf die Teilnehmer der ersten Staffel wussten doch alle Jugendlichen ungefähr was auf sie zukommt, oder ?
    (nur weil mich jemand 2 minuten am arm festhält würde ich persönlich noch niemanden wegen Freiheitsberaubung verklagen, aber das ist nur meine Meinung und ich nehme mal an den vorpostern geht es wie immer um irgendein Prinzip, das eingehalten werden muss 😉 )

  65. @jules

    das hab ich mich auch gefragt, vorallem weil die Jugendlichen so nen Aufsatnd wegen des Raucherverbots gemacht haben.
    Haben die die ersten beiden Staffeln nicht geguckt?;)
    So in etwa müsste man wissen was auf einen zukommt wenn man gesagt kriegt das man in den USA eine Theraphie macht…

    Und nochmal was anderes viele behaupten ja das dieser sogenannte Therapheutische Griff strafbar ist wenn er angewendet wird… Glaubt ihr im Ernst das RTL auch nur ein Bild gezeigt hätte, wenn das verboten wäre?
    Hier in Deutschland wird er auch häufiger angwendet aks man denkt, hinter verschlossenen Türen passiert soviel, nur darüber kann man sich ja nicht aufregen weil da eben keine Kamera dabei ist… denkt darüber mal nach…
    Ich dachte auch nml anders, aber man muss es versuchen die Theraphie von beiden Seiten zu betrachten, egal wie schwer es einen Anfangs auch fällt… wie Kris auf dieser Seite schon geschrieben hatte “wer nur schlechtes sehen will, der sieht auch nur das Schlechte”

    Liebe Grüße von mir:)

  66. Hy,
    freu mich schon auf die nächste Staffel. Jipie, nur noch 23 Stunden.
    Bin gespannt wie diese Kids sind, – werden ja immer jünger, 3. Staffel eine 14jährige dabei, diese Staffel schon eine 13jährige (wie machen den es die mit der Schulpflicht 🙂 ??? )
    TAYO

  67. Hallo Kris,
    ich habe am Mittwoch zum ersten Mal Teenager ausser Kontrolle geguckt.Hab mir daraufhin die Videos von den vorherigen Staffeln angeguckt.Das ist wirklich eine sinnvolle Sendung im TV!
    Ich find’s schade,dass du diesmal nicht dabei bist.
    P.S: Ich liebe deinen Akzent 🙂

  68. Hey, ich finde die Sendung total SINNVOLL!!!

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